Adventskalender aus Acrylkugeln selber machen: Anleitung und Ideen

Ein Adventskalender aus Acrylkugeln ist schnell gemacht, sieht hübsch aus und lässt sich jedes Jahr neu befüllen. Die Kugeln hängen an einem Ast, einer Schnur oder einer schlichten Holzleiste. Je nach Inhalt eignet sich der DIY-Adventskalender für Kinder, Teenager oder Erwachsene.

Das hier unten auf dem Bild ist einer meiner ersten DIY Adventskalender auf diesem Blog. Die ursprüngliche Version ist von 2009 (ich blogge hier seit 2007) und als ich für einen anderen Beitrag nach DIY Adventskalendern gesucht habe, dachte ich mir: ey, ich hab zwei Kinder, eines davon kann doch wieder einen aus Acrylkugeln kriegen. Er ist leicht umzusetzen und lässt sich über mehrere Jahre immer wieder nutzen.

Das braucht ihr für den Adventskalender

  • 24 teilbare Acrylkugeln in verschiedenen Größen (z.B. gibt es hier jeweils 5 Stück in mehreren Größen)
  • Geschenkband oder Kordel (bunt oder einfarbig, das was halt noch da ist)
  • einen stabilen Ast, eine Schnur oder eine Holzleiste
  • Schere
  • Zahlen von 1 bis 24
  • kleine Geschenke zum Befüllen (und Geschenkpapier oder Tütchen zum Verpacken, damit man nicht sofort sieht, was drin ist)

Optional könnt ihr die Kugeln mit Stickern, Stiften, Papieranhängern oder kleinen Schleifen verzieren, aber ich gebe zu, finde es schöner, wenn es unbeklebt ist, dann sehen die Kugeln auch nach einigen Jahren noch schön aus.

Die Acrylkugeln bekommt ihr im Bastelladen oder online. Verschiedene Größen sehen besonders schön aus und bieten Platz für unterschiedlich große Kleinigkeiten. Für größere Geschenke könnt ihr einfach einen Gutschein oder einen Hinweis in eine Kugel legen.

So bastelt ihr den Adventskalender aus Acrylkugeln

Wenn man das noch basteln nennen kann :)

1. Kugeln vorbereiten

Öffnet die Acrylkugeln und sortiert sie nach Größe – tatsächlich solltet ihr bei manchen darauf achten, dass ihr die einzelnen Teile nicht vertauscht, sonst wird das mit dem zukriegen manchmal etwas schwierig. Legt anschließend fest, welche Kugel an welchem Tag geöffnet werden soll.

2. Kugeln befüllen

Füllt die 24 Kugeln mit kleinen Geschenken, Süßigkeiten, Gutscheinen oder persönlichen Nachrichten. Ihr könnt die Kleinigkeiten mit Geschenk- oder Seidenpapier zusätzlich einwickeln oder in Tütchen packen.

3. Zahlen anbringen

Schreibt die Zahlen von 1 bis 24 auf kleine Anhänger (oder nehmt fertige aus Papier oder Holz) oder klebt sie direkt auf die Kugeln.

4. Kugeln aufhängen

Befestigt an jeder Kugel ein Stück Geschenkband, das ist etwas Fieselarbeit und vielleicht hilft eine Nadel oder eine Schere. Danach hängt ihr eine nach der anderen an einen stabilen Ast, eine Schnur oder eine Leiste. Achtet darauf, dass die Aufhängung sicher befestigt ist und nicht unter dem Gewicht der Kugeln nachgibt – das war meine größte Herausforderung damals.

24 einfache Füllideen für die Acrylkugeln

Nicht jede Kugel muss mit einem Geschenk gefüllt sein. Auch gemeinsame Zeit, kleine Nachrichten und Gutscheine machen den Adventskalender persönlich.

  1. Mandarine
  2. Schokokugeln
  3. Lieblingsbonbons
  4. Nüsse oder Studentenfutter
  5. selbst gebackene Plätzchen
  6. kleines Mal- oder Rätselheft
  7. Radiergummi
  8. Sticker
  9. kleine Spielfigur
  10. Knete
  11. Haarspangen oder Haargummis
  12. Lippenpflege
  13. Badesalz
  14. kleines Pflegeprodukt
  15. Freundschaftsarmband
  16. Mini-Puzzle oder Rätselgame
  17. Tattoo zum Aufkleben
  18. Gutschein für einen Kakao
  19. Gutschein für einen Filmabend
  20. Badekugeln
  21. Wunsch für einen gemeinsamen Ausflug
  22. kleines Foto
  23. Gutschein für das Lieblingsessen
  24. Armband oder Kettchen

Für Teenager könnt ihr die Kugeln mit Schmuck, Pflegeprodukten, Süßigkeiten, Gutscheinen oder kleinen Nachrichten füllen. Ihr braucht also nur 24 kleine Geschenke, die da reinpassen. Mandarinen, Nüsse, Kekse, Spielzeug, was auch immer ihr da eben reintun wollt. Ideen habe ich für Teenager-Adventskalender an dieser Stelle zusammengeschrieben und für Kinder findet ihr hier Inspiration.

Ein Adventskalender, der jedes Jahr anders aussieht

Die Acrylkugeln könnt ihr jedes Jahr neu befüllen und gestalten. Mal hängen sie an einem großen Ast, im nächsten Jahr vielleicht an einer langen Schnur vor dem Fenster. Auch die Füllung lässt sich an das Alter und die Interessen der beschenkten Person anpassen.

Für Kinder passen kleine Spielsachen, Süßigkeiten und Gutscheine. Teenager freuen sich über Pflegeprodukte, Schmuck, Gutscheine und persönliche Nachrichten. Für Erwachsene funktionieren Kaffee, Tee, Gewürze, kleine Feinkostprodukte oder gemeinsame Erlebnisse.

So habt ihr einen ganz individuellen Adventskalender, der nicht nur hübsch aussieht, sondern auch nach mehreren Jahren noch Freude macht.

Damals, 2009, da war die Große noch keine drei Jahre alt. Da werde ich gleich wieder sentimental. Sie hat übrigens damals tatsächlich nicht alle Türchen gleich aufmachen wollen.

Adventskalender

Der Adventskalender aus Acrylkugeln wurde damals jedenfalls in letzter Minute ist fertig. Und ich hoffe, dieses Jahr bin ich vielleicht etwas schneller – dann kann es auch ein Bilderupdate geben!