Das Hochbett

Wie es so ist im Leben: Die Geschmäcker verändern sich und neuerdings will die kleine Chefin ein Hochbett. Ich habe befürchtet, dass ich mich wohl irgendwann von Leander verabschieden muss, aber das es so schnell ging…dabei ist Leander ja dann doch irgendwie in der Nutzung nicht ausgereizt und eigentlich würde sie ja auch noch eine Weile reinpassen, aber: Ein Hochbett muss her. Also suche ich neuerdings nach Hochbetten und fühle mich wieder wie damals, als die kleine Chefin noch in der Wurstsuppe umher schwamm und ich auch schon verzweifelt nach einem Bett suchte, das auch irgendwie zu meinem Stil passte.
Heute ist das aber komplizierter, weil mein Stil bei der kleinen Chefin nur als zweite Meinung herhalten darf. Wenn es nach ihr ginge, dürfte das Bett ruhig mit rosa Vorhängen, Rüschenbändern und anderem romantischen Kram ausgestattet sein. Wie zum Beispiel die gar nicht so teure Variante von Car-Möbel für Prinzessinnen. Wahlweise auch – na klar – statt rosa in hellblau für Ritter. Öhm. Im Ernst jetzt?!

Also weiter. Lande ich als nächstes bei den Klaren, Schnörkellosen, bei denen ich mich trotz aller Liebe zu Design, dem Wissen um Idee, Arbeit und Herstellung frage: Wie wurde dieser Preis kalkuliert? Ist der Loden so teuer, liegt es am Namen Perludi, der Birke, am Aussehen oder an unserer Zeit, in der Eltern nur „das Beste“ für die kleinen Stinker kaufen (wollen)?
Nichts desto trotz: Ein designorientiertes, wirklich schönes, zeitloses und klares Hochbett mit dem Namen „Amber in the Sky“ von Perludi aus Birke, bezogen mit Loden (Schurwolle – rot, braun, grau oder orange). Preise zwischen 2100 und 2400 Euro in deutschen Onlineshops. Ach ja. Die Matratze ist im Preis nicht enthalten, aufgebaut wird ebenfalls selbst, dank Falttechnik ist das aber sehr leicht zu schaffen. Als Alternative (für den gleichen Preis) gibt es (eher für die Schweizer) übrigens ein ähnliches und doch ganz anderes Modell aus der Schweiz, die Dreambox von Blueroom.

Dann habe ich spontan noch etwas für sehr naturverbundene entdeckt. Das Baumhaus im Haus. Oder in der Wohnung. Mit Hühnerleiter und bunt lasiertem Kiefernholz. Gibt es in drei Varianten, ab etwas mehr als 1000 Euro. Ohne Matratze.

Gibt also so einige Varianten und Möglichkeiten. Eines ist mir noch aufgefallen, das finde ich fast ganz gelungen. Das Hochbett von Morgenstern und Hertling:

Teile diesen Beitrag
  1. Auch bei uns stand die Suche nach einem Hochbett an, das sowohl Kind und Eltern glücklich macht.
    Wir haben jetzt mit einem befreundeten Tischler das Bett „Dreambox“ etwas umgestaltet (eine spätere Aufteilung in Schreibtisch und niedriges Bett) und können dann auch mit den Kosten leben. Die 2100€ für das Design bei Perludi, wie auch bei Dreambox stehen in keinem Verhältnis.
    Alle anderen Hochbetten finde ich zu unruhig und zu vorbestimmt. Ich mag es lieber, wenn Kinder ihre eigene Fantasie benutzen.

  2. Noch schwieriger wird es, wenn denn zwei Kinder darin schlafen sollen und man sich vielleicht noch ein wenig unauffaelligen Stauraum darunter wuenscht.
    Unsere einzige Option scheint Woodland zu sein. Man kann zwar einiges an Firlefanz weglassen und Buche waehlen, aber trotzdem…
    Und so schlaeft auch der sechsjaehrige noch immer im Kinderbettchen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Zeen is a next generation WordPress theme. It’s powerful, beautifully designed and comes with everything you need to engage your visitors and increase conversions.

Top 3 Stories

Weitere Beiträge
7 Beautyprodukte aus dem Drogeriemarkt – die trotzdem super sind