2,5 Meter Ordnung – wann ein Maßschrank sinnvoll ist

Der Flur bekommt ein Update. Die Überlegung einen Maßschrank unterzubringen ist in unsere Köpfe gepflanzt und nun geht es los: Wir überlegen hin und her. Investition ja. Oder nein.

Denn: Wenn man unsere Wohnung betritt, startet man mit direktem Blick auf einen großen Spiegel und viele offene Regale, in denen sich unfassbar viel Zeug befindet. Durch den etwas abstrakten Schnitt unserer Wohnung gibt es nicht viele Möglichkeiten, große Schränke zu platzieren – eigentlich gar keine. Jedes zu hohe Möbelstück würde der Wohnung Licht und vor allem auch Platz und Charme rauben.

Trotzdem braucht es natürlich irgendwie Stellplatz. Unsichtbaren Stellplatz. Im Flur haben wir z.B. in eine Nische einen Schiebetürenschrank eingebaut und die Türen tapeziert. Seit fünf Jahren leistet uns das DIY vom Mann gute Dienste.

Direkt daneben folgten die großen Regale vom Schweden. Insgesamt zwar nicht teuer. Aber offen. Mein Problem: Jedes Mal, wenn ich die Tür zur Wohnung öffne, starre ich auf Chaos: Ordner, Spiele, Fahrrad- und Motorradhelme, halb fertig gebaute Drohnen, Flaschen, Vasen und dazu diese unsäglichen Stofftaschen, in denen man zwar ein bißchen Verhau verstecken kann, die aber jeden Tag ein bißchen staubiger, fleckiger und unansehnlicher werden. Ein durcheinander. Und das ist gleich das Erste, was ins Auge sticht?

Mit dem Alter kommt der Wunsch nach Ordnung und Maß

Zum einen gilt ja immer mehr: Weniger ist mehr, so fing ja damals schon der Umbau unseres Kleiderschranks an…zum anderen: Ich will quasi Ruhe beim Eintreten. Ich möchte meine neun Jahre alten Steuerordner, die ich nur hier oben lagern kann (Berliner Keller sind halt feucht), nicht jeden Tag sehen. Auch unsere Alkoholsammlung brauche ich nicht jeden Tag vor Augen oder einen Helmwust, bei dem wir jeden Tag aufpassen müssen, dass sie uns nicht auf den Kopf fallen. Ich brauche insgesamt mehr Platz. Ich brauche es gleichmäßig, damit ich auch Sachen schneller finde. Und ich brauche Türen. Glücklicherweise sieht mein Mann das auch so.

Maßschrank – yay or nay

Da auch hier die Trennwand zur offenen Küche nicht bis zur Decke geht, die Breite und Tiefe nicht variabel ist, kommt es wie befürchtet: Wir brauchen einen Maßschrank – zumindest, wenn es nach mir geht.

Einen Maßschrank günstig zu kriegen, ist ja Ansichtssache. Alle Maße sindgenau so angepasst, wie es gebraucht wird und man sollte sich genau überlegen, ob und wann man in den nächsten Jahren umziehen wird. Ist das nicht geplant, steht in meinen Augen, einer Investition eigentlich nichts im Weg, denn ganz ehrlich: nichts ist besser, als ein Möbelstück, dass genau die Maßgaben erfüllt, die ihr ihm gegeben habt. Sämtliche anderen Maßmöbel, die sich in den letzten Jahren hier versammelt haben (der Kleiderschrank, das Regal im Kinderzimmer und das andere Regal im Kinderzimmer) haben sich als wirklich beste Entscheidungen herausgestellt und daher also: Ein Maßschrank im Flur ist eine gute Idee.

Also haben auch wir wieder einmal recherchiert, wie schon für beide Kinderzimmer und das Schlafzimmer. Und den idealen Schrank haben wir am Ende auch gefunden.

Maßschrank online – Favorit: Schrankplaner.de

Inzwischen gibt es online ja so viele Anbieter von Maßschränken, dass sich ein Vergleich lohnt. Zumindest, wenn man die Zeit und Muße hat oder eben die alten Anbieter nochmal hervorkramt. Negativ ist z.B. das einige Hersteller es nicht möglich machen, sein Maßmöbel auch zu speichern. So ist es zum einen im Anschluss schwer, bei Fehlern zu reagieren oder ein Update nachzubestellen (z.B. eine Schranktür). Wieder andere bieten zwar so genannte Maßmöbel an, aber die sind dann nur vorkategorisiert. Soll heißen: es gibt z.B. drei festgelegte Maße für Höhe, Breite und Tiefe und das wars. Wer es also spezieller braucht: Wir haben uns dieses Mal mit Schrankplaner.de zusammengetan und es war eine entspannte Geschichte. Wer Fragen oder Hilfe bei der Gestaltung benötigt, wird direkt vom Team beraten. Und am Ende kann ich den von mir gestalteten Schrank per Mail überall hinschicken. Ohne, dass ich mich irgendwo einloggen muss. Und wenn der Mann dann sagt: Joa, die Idee gefällt mir auch, dann wird ein Maßschrank draus.

Die Wartezeit für den neuen Maßschrank beträgt etwa fünf Wochen. Jetzt also: Warten und schon mal auf neue Ordnung freuen.

Teile diesen Beitrag

Hallo! Schön, dass ihr hier gelandet seid. Auf butterflyfish findet ihr seit 15 Jahren alles rund ums Reisen, Design und DIY mit und für Kinder.

Weitere Beiträge
Schmuckdesign: Silva / Bradshaw – Shift