baby bump

Baby Bump Update – SSW 24

Die Zeit rast und hier ist es aber endlich, ein neues Baby Bump Update. Die letzten Wochen bestanden größtenteils aus Arbeit, Arbeit, Arbeit – das sorgt ein bisschen dafür, dass die Schwangerschaft gefühlt etwas untergeht bzw. an mir vorbei rauscht. Also gefühlsmäßig. Denn natürlich ist der Bauchumfang inzwischen durchaus so groß, dass da nicht mehr viel untergehen kann. Aber während ich in Schwangerschaft 1 durchaus mehr Zeit mit mir und meinem Bauch verbracht habe, verbringe ich derzeit mehr Zeit mit meinem Rechner und unterwegs. Muss ich doch für die Elternzeit noch ein bisschen Geld verdienen. Ihr wisst ja, Elterngeld und so und Selbständigkeit und so.

Dabei wollte ich doch so viel machen. Jede Woche ein Bauchbild von mir vor der gleichen Wand machen, wie schon vor 11 Jahren. Tja, hätte, hätte Fahrradkette. Tagebuch schreiben wollte ich auch, das habe ich fast aufgegeben, nur meine Sporteinheiten schreibe ich noch zusammen…und auch da werde ich immer fauler (also beim Aufschreiben).

Reisen in der Schwangerschaft

Noch ganz entspannt. Fliegen darf ich noch und alles andere auch. Helsinki war entspannt und völlig unkompliziert. Es stand eine lange Autofahrt an (800km am Stück), mal sehen, wie das so wird, habe ich mir gedacht. Habe ich doch gelesen, Schwangere wären unkonzentrierter am Steuer und bräuchten länger für eine Reaktion.

Portugal cascais

Dennoch freute ich mich wie bolle, es ging zum Wandern nach Leogang, zwei Kinder, zwei Damen – ein Freundinnenurlaub. Danach muss ich dann nur noch zwei Wochen durcharbeiten und habe dann DREI WOCHEN RICHTIG Urlaub (naja, fast)!

Das Leben und so

Mein Leben besteht also derzeit aus Arbeit, Familie, Sport und Essen. Ich erwische mich dabei, wie ich häufiger um Nutellagläser herumschleiche und bin mir zugegeben nicht ganz sicher, ob ich das letzte eventuell vielleicht sogar ganz alleine aufgegessen habe.

Meine Schwangerschaftsapp sagt mir, mein Baby wäre jetzt so groß wie eine Aubergine. Und auch bei Amazon gibt es so eine Art Zusammenfassung in Kombination mit einer BabyWunschliste, die ich dann der Familie schicken könnte, dort ist das Baby jetzt also ein Blumenkohl.

Die kleine Chefin grüßt inzwischen als erstes den Bauch, erst danach komme ich. Und irgendwie ist sie auch wie festgeklebt an meiner Plauze.

bauch horchen

Wenn der Groschen fällt

Ich habe mir vor einigen Wochen ein Buch bestellt, es heißt „artgerecht“ ist von Nicola Schmidt und im Kösel Verlag erschienen (ist es jetzt trotzdem Werbung, auch ganz ohne Link?). Es war eines der wenigen Babybücher, die mich angesprochen haben, denn mein letztes (und auch nur eins) habe ich schließlich vor 11 Jahren gelesen. Ich wollte wissen, was sich so getan hat auf dem Markt und erwische mich dabei, wie ich beim Lesen des Öfteren dachte: Mensch, das hätte ich gern schon damals gewusst, insbesondere was die Geburt betrifft. Vor einigen Jahren habe ich dazu sogar bei Mummy Mag meine Geschichte aufgeschrieben und jetzt, wenn ich sie wieder Revue passieren lasse, merke ich noch viel mehr WIE wichtig womöglich die richtige Hebamme im Kreissaal ist.

Nicola Schmidt hat es so zusammengefasst: „Wenn wir nicht selbst dafür sorgen, dass wir unsere Triple-Hot-Chocolate-Schlagsahne-mit-Extrastreuseln-Geburt bekommen, kriegen wir halt Muckefuck.

artgerecht buch

Und für alle Männer, die die Extrastreusel als „Schischi“ oder „Esokram“ abtun, darum geht es nicht, es startet schon ganz woanders und selten hat es was mit der Wandfarbe, der Heimeligkeit oder der richtigen Musik im Kreissaal zu tun.

Wenn Mütter im Kreissaal Stress kriegen (falsche Hebamme und so), kann es passieren, dass die Ausschüttung von Oxytozin sich wieder verabschiedet. Oxytozin sorgt eigentlich für die Wehen. Tja. Und meine? Meine haben damals aufgehört und ich musste an den Wehentropf. Und was macht das synthetische Oxytozin: Arschlochwehen. Von manchen werden sie als unaushaltbar beschrieben und sind nur in Verbindung mit Schmerzmitteln (Yay) zu ertragen. Man wird aber auch ganz schön Gaga vom Schmerzmittel. Ich habe nämlich niemanden mehr gehört (mir wurde hinterher gesagt, mit mir wurde ununterbrochen gesprochen). Aber: Ist ja elf Jahre her und alles ist gut.

Und dieses Mal wird sicher anders. Ist so eine Geburt ja eine „Wundertüte“. Yay.

Gehirnkino bleibt

Trotzdem setze ich mich im Kopf derzeit sehr mit dem alten Kram auseinander, dazu träume ich die krassesten Geschichten zusammen und kriege die ersten Weh-Wehchen auf die ich gar keine Lust habe. Schnürsenkel binden ist menno. Und dass meine Arme trotz stetem Training gefühlt immer „wässriger“ und „wabbliger“ werden, trägt nicht gerade zu Superstimmung bei.

ABER, ich wollte es schließlich so. Inzwischen mischt sich dann mit der Vorfreude auch so ein bisschen die Angst: Was kommt da wohl am Ende raus? Entspanntes Baby? Terror? Und wie wird das hier, haben wir genug Platz? Kriege ich vorher alles zusammen? Denn momentan sieht es so aus: Ich habe immer noch fast nichts geshoppt oder vorbereitet, irgendwie weiß ich auch gar nicht so recht, was. Und das, was ich weiß, das überfordert mich schon wieder ob der Möglichkeiten (Kindersitze, Kinderwagen, Wickeltische, Babybettchen….usw…das wäre schon ein eigener Beitrag wert – oder zehn…). Aber: Ein bisschen Zeit ist ja noch. Jetzt aber erstmal: Weiterarbeiten und auf den Urlaub freuen! In Kürze geht es dann los nach Schweden! Für drei Wochen, einem schicken Mobil und guter Laune! Und hoffentlich jeder Menge Sonne…

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