langstreckenflug handgepaeck

Packen für den Langstreckenflug – das kommt ins Handgepäck

Dieser Beitrag ist ursprünglich eigentlich schon im April entstanden – jetzt ist aber schon fast Dezember, aber das macht nichts, denn manche Dinge werden mit der Zeit ja nur besser. Und das hoffe ich natürlich auch für diesen Beitrag hier. Mein Jahr war voller Langstreckenflüge und weiteren Kurzstreckenflügen. Meine Umweltbilanz? Am Arsch. Aber einer kommt noch. Ein letzter Langstreckenflug in diesem Jahr. Es geht für mich nämlich im Dezember noch einmal nach Thailand. Und vielleicht schaffe ich es dieses Mal vor dem Abflug meine Sammlung zu vollenden, was man als Familie auf einem Langstreckenflug im Handgepäck so brauchen kann, bzw. was wir alles so dabei haben.

Das muss immer mit ins Handgepäck

Wenn ihr Kosmetik dabei habt, vergesst nicht, sie in einen durchsichtigen Zipper-Beutel zu packen. Es gilt: einer pro Person, die Flüssigkeiten müssen in kleinen Behältern (maximal 100ml) sein, es funktioniert auch keine nur halb gefüllte 150ml Tube.

Euren Reisepass solltet ihr immer am Mann haben! Und vor allem immer im Auge behalten, gerade dann, wenn er durch den Sicherheitscheck geht. Pässe scheinen begehrt zu sein und wo lässt es sich besser klauen, als am Flughafen, wo er in der Schale herumliegt und wir eventuell gerade mit Stiefel an- oder ausziehen beschäftigt sind. Wir haben zusätzlich Kopien auf Papier und online in der Dropbox. Dort können wir von überall zugreifen – für den Notfall.

Wer mit Kindern reist: Beachtet die Einreisebestimmungen für die jeweiligen Länder! Im Zweifel braucht ihr, auch wenn beide leiblichen Elternteile dabei sind, eine originale Geburtsurkunde – z.B. für Südafrika, nachzulesen bei Nadine von Planet Hibbel unter E wie Einreise. Reist nur ein Elternteil: Eine Einverständniserklärung des nicht mitreisenden Elternteils ist nie verkehrt – je nach Land auch Pflicht. Wir hatten bisher immer Glück und das Kind wurde lediglich machmal persönlich gefragt, ob ich die Mutter sei und wo der Papa ist. Als wir dieses Jahr nach Jordanien eingereist sind, wurde zum ersten Mal nach Papieren des Vaters gefragt (Passkopie, Reiseerlaubnis). Auch beim Check-in nach Toronto wurden wir gefragt, ob wir auch alles dabei hätten. Hatten wir, wollte aber niemand sehen.  Es ist auch ein bisschen abhängig, wer da vor euch steht schätze ich. Dieses Gefühl hatte ich zumindest im Beitrag von Heike von Kölnformat, die ebenfalls Kinder mit anderem Nachnamen hat.

( Ihr habt teure und hochwertige Technik dabei und reist beruflich (oder euer Equipment sieht so aus als ob)? Dann solltet ihr, wenn ihr die EU verlasst, checken, ob ein Carnet für euch relevant ist. Das gilt natürlich nur für Equipment ab einem bestimmten Wert (und das gibt das jeweilige Land selbst vor). Das Carnet ist quasi eine Art Reisepass für Waren. Das gibt’s bei der IHK, die dann dafür bürgt, dass ihr im Einreiseland keine Zollschuld entstehen lasst. Also nur für den Fall, dass ihr mal ein großes Filmprojekt plant und mit mords viel Ausrüstung durch die Weltgeschichte reisen wollt. )

Für die, denen der Koffer schon mal flöten gegangen ist, es schadet nie, eine Runde Unterwäsche und ein frisches Shirt für den nächsten Tag mit ins Handgepäck zu rollen – ebenso wie eine Zahnbürste.

Jetzt aber zu den schönen Dingen, die auch Platz im Handgepäck finden können, bei uns zumindest:

handgepaeck langstreckenflug

Elektronik und Unterhaltung auf einem Langstreckenflug

Eigentlich bieten die meisten Airlines von sich aus schon ein gut ausgestattetes Unterhaltungsprogramm in Form von Filmen und Spielen an. Für den Fall, das aber mal doch nix dabei ist, habe ich ein paar Alternativen für den Langstreckenflug zusammengesucht – Dinge, die ich immer im Handgepäck dabei habe:

Falls ihr Mobiltelefonspieler seid, braucht ihr vielleicht neben eurem Telefon eine Powerbank. Zum Beispiel mit Solarzellen. Nur kaum größer als ein Iphone und mit Sonnenlicht ladbar (für den Fall, dass ihr in der Wüste versauert…).
Wenn ihr Kinder dabei habt: Auf jeden Fall darauf achten, dass das Ladegerät mehrere Anschlüsse hat (und nicht gerade nur 5000mAh am Start sind…da ist das Gerät schwupp und leer), dann können mehrere Menschen gleichzeitig ihre Akkus laden. Alternativ hilft der Akkubomber von Asus (von denen es inzwischen schon neuere Varianten gibt, als die, die auf meinem Blog verlinkt sind ;))- damit kommt ihr auf jeden Fall sehr, sehr weit. Hatten wir in Thailand auch als Router genutzt. Karte rein, alle Mobiltelefone sind verbunden, das Tier arbeitet und wird und wird nicht leer.

langstreckenflug technik

Auch immer dabei, Ipads und Tablets. Jeder hat seins und damit es unterwegs nicht kaputt geht (weil man beim in der Hand halten einschläft – oder ein Fliesenboden für Splitter sorgt – wie Catherine von Hyggelig zu berichten weiß) mit passender Hülle.

Ein gutes Buch! Noch besser, wenn das Buch gleich auf dem Ipad in der Leseapp ist, dann können es auch mehrere sein – ohne das sie das Gepäck erschweren. Am Flughafen findet sich aber zur Not auch der ein oder andere Roman oder das spannende Magazin. Leseempfehlungen?

Meine gesamte Familie liebt es, Quizfragen zu beantworten. Daher haben wir in unserem Handgepäck für alle Fälle den ein oder anderen Ratequiz. Gibt es z.B: von Trivial Pursuit als Kompaktvariante in der Familienedition (oder auch für Harry Potter Fans).

Ein Netflix Abo oder Amazon Prime! Inzwischen könnt ihr euch die gewünschten Filme in den Apps (vorsicht, zu Hause vorbereiten nicht vergessen!) runterladen und dann auch unterwegs ansehen. Fröhnt eurer Seriensucht auch im Flugzeug!

Kopfhörersplitter – mag speziell sein, aber unsere Kinder hören trotz fünfjährigen Altersunterschied doch ab und an noch gemeinsam Musik oder Hörspiele oder gucken einen Film zusammen. Wie blöd ist das, wenn nur ein Ohr den Film hören kann und man ständig von aussen abgelenkt wird? Ja, sehr blöd! Also: Kopfhörersplitter! Superteil und immer dabei – auch bei Autofahrten.

Finde ich super, Kopfhörer mit Noise Cancelling. Ich hatte erst überlegt, die 200 Euro Teile von Bose zu empfehlen (ich habe privat auch Sportkopfhörer von Bose und bin seit Jahren ziemlich glücklich mit denen), aber die TaoTronics für 35 Euro haben für diesen Preis auch ganz gute Bewertungen, warum also nicht einfach mal mehr als 150 Euro weniger ausgeben…meine Tochter nutzt seit Jahren übrigens die KOSS Porta Pro, weil ihre Ohren noch keine Stöpsel mögen. Meine Neuentdeckung sind inzwischen aber auch die AUGUST EP750. Ich liebe sie. Schließen meine Ohren ab und manchmal sitze ich tatsächlich ohne Musik zu hören mit den Kopfhörern irgendwo rum und habe nur das Noise Cancelling an. Traumhafte Ruhe.

Futter für die Seele

Natürlich gibt es die Möglichkeit, sich an Bord eines Langstreckenflugs Essen zu bestellen. Wer zwischendurch trotzdem Hunger bekommt oder schlicht kein Essen bestellen möchte, der nimmt sich besser noch was mit. Stullen zum Beispiel. Oder ich habe inzwischen immer und überall Paranusskerne dabei. Ich liebe die Dinger! Hochenergetisch zwar, aber man braucht ja auch nur ganz wenig davon und schon hört das Magenknurren für’s erste wieder auf.

langstreckenflug kosmetik

Für die Seele und gegen Mundgeruch hilft Kaugummi. Und Schokolade. Und Kekse. Und Gurken.

Ich liebe ja die frechen Freunde. Dieses gefriergetrocknete Obst ist der Knaller. Aber noch mehr gekickt hat mich das Gemüse! Erbsen und Mais! Leider nicht so leicht aufzutreiben. Meistens gibt’s nur das Obst.

Unterhaltung für den Magen von Kindern und Eltern gleichermaßen: Salzbrezeln.

Und nicht vergessen: Immer genug Trinken. Nach dem Check in ausreichend Getränke besorgen und im Zweifel eine Flasche zum immer wieder auffüllen dabei haben (die kann natürlich nicht VOLL durch den Check in…ausser mit Baby).

Beauty und Wohlfühlen

Haben wir eigentlich immer und überall dabei: Ohropax. Damit schlafe ich auch im Flugzeug, wenn um mich herum Unruhe herrscht (damit schlafe ich eigentlich überall…). Noch besser wird der Schlaf, wenn ich auch nichts mehr sehe und dabei hilft eine Schlafmaske. Noch  mehr Beauty findet ihr auch in meiner Beauty Essentials für Reisende Liste.

Ganz neu: Mein Wohlfühlpullover für Langstreckenflüge von Baubax. Dabei handelt es sich um einen Hoodie mit eingebauter Schlafmaske und eingebautem Kissen zum Aufpusten. Mit dabei sind ausserdem noch jede Menge andere Feinheiten, z.B. eine Tasche, in die das Ipad passt, der Reißverschluss besteht aus einem Stift mit dem man auf dem Tablet schreiben kann. 9 Taschen hat er insgesamt. An sich ist das schon das Handgepäckteil. Gibt es auch als Windbreaker und Jacke. Aber der Hoodie ist überall tragbar uns supersuperweichwarmkuschelig.

Die Luft im Flieger ist ziemlich trocken. Kann helfen: Cremes. Zum Beispiel für die Hände und eine für’s Gesicht, z.B. Mandelcreme von Weleda oder Avene. Nicht zu vergessen: Lippenbalsam.

Ihr habt das Gefühl, ihr oder irgendwas/jeman anderes müffelt? Ich habe immer einen kleinen Rollerball mit Parfumduft dabei – falls mir irgendwas stinkt… Gibt es in vielen verschiedenen Duftnoten, meiner ist von Annayake und kostet 15 Euro. (Den gibt es leider so nicht mehr, als Alternative vielleicht: Natsumi von Annayake)

Für alle Fälle: Kopfschmerztabletten und Nasentropfen. Achtet bei den Kopfschmerztabletten darauf, wo ihr hin reist (warum? Steht in unserer Packliste für die Reiseapotheke. Unter Schmerzmittel)

Ein Schal, vielleicht sogar mal was ordentliches: Ein Kaschmirschal! Ist eine Investition, aber dafür kann sich jeder langfristig daran erfreuen. Sollte in meinen Augen bei einem Langstreckenflug nicht fehlen. Am besten möglichst groß und sehr weich, damit er für viele verschiedene Dinge funktionieren kann, ob nun als Kopfkissen, Kopftuch, Schal oder Kuscheldecke – auch für den Nachwuchs.

Habe ich mir vor Jahren angeschafft: Leichte Kompressionsstrümpfe von item m6. Sind nicht ganz billig, sehen aber auch nach drei Jahren Nutzung immer noch aus wie neu – für gute Durchblutung im Flieger. Oder alternativ dicke Kuschelwollsocken aus Alpaka.

Am besten bequeme Schuhe! Zum Beispiel von on running oder diese hier. Das zweite Paar lässt sich auch klein zusammenrollen.

langstreckenflug bequemeschuhe

Für den Nachwuchs schadet es nicht, noch ein Kissen oder eine Nackenkissen mitzunehmen (z.B. den Fuchs Peter von Leschi). Und natürlich das eigene Kuscheltier.

Handgepäck

Ich bin superhappy mit meinem American Tourister. Der ist klein, leicht und wendig. Und Hartschale. Preislich ausserdem auch völlig okay. Für die kleine Chefin habe ich mich inzwischen auch entschieden: Es ist der Fjällraven Kajka JR geworden – 20 Liter frei für Spaß! Wenn es doch lieber ein Rucksack für’s Handgepäck sein soll, bin ich aktuell mit meinem Rucksack von Thule sehr zufrieden. Je nach Bedarf kann ich ihn schrumpfen oder wachsen lassen.

Habe ich etwas vergessen? Was habt ihr so auf euren Reisen im Handgepäck?

Teile diesen Beitrag

Zeen is a next generation WordPress theme. It’s powerful, beautifully designed and comes with everything you need to engage your visitors and increase conversions.

Top 3 Stories

Weitere Beiträge
babyschlaf
Wie eine Woche Urlaub mich um Lichtjahre zurückwarf