Hauskauf: Ja oder nein?

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In den letzten zwei Jahren haben wir immer mal wieder über unsere Zukunft nachgedacht. Haus bauen? Oder kaufen? Oder doch lieber weiter zur Miete wohnen? Lohnt sich jetzt noch ein Haus, wo beide Kinder ja eigentlich schon so alt sind, dass sie bald ausziehen? Wir haben ausgerechnet, wenn wir JETZT das Eigenkapital aufbringen würden, wären wir mit Anfang 60 fertig und schuldenfrei. Vorausgesetzt es geht nichts schief.

Na dann Prost.

Und dann überhaupt: Eigenkapital? Hat jemand Eigenkapital? Über fünf Ecken könnte ich wohl welches zusammensuchen – aber nein, ich habe keins. Aber eignet sich das gekaufte Haus zur Sicherung der eigenen Zukunft? Keine Ahnung, aber wie schön wäre es, nicht jeden Monat Geld zu verpulvern, aus Eigenbedarf gekündigt werden zu können oder einfach zu wissen: Das ist meins. Mein Haus. Mein Garten. Und ich kann die Innenarchitektur so bauen, wie ich es mir vorstelle.

Heute ärgere ich mich enorm, dass ich meinen Bausparvertrag vor einigen Jahren aufgelöst habe. Aber, das Geld war damals mehr als knapp (selbst schuld, wer mit 17 von zu Hause auszieht und meint, viel zu früh alles alleine zu können…) und mir war es nicht möglich, etwas auf die Seite zu legen.

Deswegen habe ich das jetzt für meine Tochter einfach anders gemacht: Ich habe – als meine Tochter vor mehr als 10 Jahren geboren wurde – einen Bausparvertrag für meinen Nachwuchs angelegt. Sollte sie also später eine Wohnung oder ein Haus kaufen wollen, ist das schon mal eine sichere Sache und mit Sicherheit erspart sie sich damit den ein oder anderen Horror bei der Wohnungssuche.

Mit Fördermitteln zum eigenen Haus.

LBS-Bausparer können von Förderungen für den Hausbau/Wohnungskauf profitieren. Wer früher oder später ins Eigenheim will, wird vom Staat zum Beispiel mit Wohn-Riester, Wohnungsbauprämie und/oder Arbeitnehmersparzulage unterstützt. Wer was und wie viel bekommt lässt sich errechnen. Familienstand und Einkommen spielen dabei natürlich auch eine Rolle, Familien bzw. Verheiratete kriegen immer ein bisschen mehr (es sei denn, sie verdienen zu viel…).

Wichtig zu wissen, ist, dass ein Bausparvertrag derzeit wenig Zinsen mitbringt, daher lohnt sich ein Bausparvertrag auch wirklich nur dann, wenn ihr wirklich ein Haus/eine Wohnung kaufen wollt, denn auch der Bausparkredit für die spätere Baufinanzierung hat sehr niedrige Zinsen. Und das ist positiv. Von eurem Arbeitgeber könnt ihr übrigens ebenfalls für den Bausparvertrag vermögenswirksame Leistungen erhalten.

Für später spielt natürlich auch noch die Lage der Immobilie eine Rolle – aber ich schätze, das muss ich nicht extra erwähnen. Wer also darüber nachdenkt, sich ein Haus anzuschaffen – informiert euch am besten über gute Lagen.

Und warum Bausparen? Wer sich später mal ein Haus bauen oder eine Wohnung kaufen möchte, legt mit einem Bausparvertrag Eigenkapital an, dass später dann durch einen günstigen Bauspardarlehen ergänzt wird. Je nach Summe dauert es übrigens ungefähr acht Jahre, bis die Bausparsumme erreicht ist, also das Eigenkapital. Und dann kann es schon losgehen. Wenn alles passt, gibt’s also Eigenkapital und Bauspardarlehen ausgezahlt, das ihr dann in eure neue Immobilie investieren könnt. Und dann wird natürlich in den nächsten Jahren kontinuierlich Darlehen in Raten zurück gezahlt. Klingt doch machbar.

Und jetzt?

Wenn ich mir die Geschichten um mich herum so anhöre, wage ich zu bezweifeln, dass das mit uns und dem Hauskauf noch mal etwas wird. Die Nachfrage ist hoch, das Angebot (noch) geringer als die Nachfrage. Ich habe da ausserdem meine Vorstellungen…Townhouses sind für mich der schiere Alptraum – einmal daneben gegriffen, ist der Nachbar den Rest deines Lebens der Falsche. Ich möchte also ein freistehendes Haus. Mit Garten drumherum. Am Liebsten in der Nähe vom Wasser und vom Wald. Aber auch nicht zu weit weg von den öffentlichen Nahverkehrsmitteln. Gern aber auf dem Land! Alles in allem: Wenn ich nicht im Lotto gewinne, für mich voraussichtlich unfinanzierbar. Alternativ denken wir ja auch immer wieder mal darüber nach, im Alter vielleicht ganz weg zu gehen. Also schwierig. Haus ja oder nein?!
Aber ihr wisst ja: Es ist nie zu  spät (würde ich jetzt acht Jahre sparen, wäre ich Mitte 40 – geht ja eigentlich noch oder?!) und deswegen einfach SPAREN SPAREN SPAREN!

Alle Fotos: Unsplash.com

 

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