Wintermüdigkeit, Brain Fog & leere Akkus – das kann helfen

Der Winter kommt leise, grau und schleichend und sorgt oft für Schwere – zumindest, wenn die Sonne sich auch nicht blicken lässt. Alles wird schwieriger: Das Aufstehen. Das Denken. Der Weg vom Sofa in die Küche. Manche nennen es Winterblues, andere sind einfach müde.  Aber was, wenn dein Körper dir gerade etwas anderes sagen will? Etwas Konkreteres. Zum Beispiel: Eisenmangel.

Eisen ist kein Trend-Nährstoff und auch kein Wellness-Hype. Es ist essenziell. Ohne Eisen kein Sauerstofftransport, ohne Sauerstoff keine Energie, keine Konzentration, kein innerer Drive. Und genau deshalb fühlt sich ein Mangel nicht spektakulär an, sondern schleicht sich ein, fühlt sich irgendwann wie eine Form eines beschissenen Normalzustands an. Du funktionierst noch – aber auf Sparflamme. Müde, schneller erschöpft, vielleicht blasser als sonst, mit diesem diffusen Gefühl von „Ich könnte eigentlich mehr, aber es geht nicht“. Und naja, wir haben halt Kinder, es ist dunkel wenn wir aufstehen, stecken eventuell gerade noch in der Perimenopause oder sonst irgendwo, da ist das bisschen Brain Fog jetzt auch keine Überraschung.

Gerade im Winter fallen uns diese Symptome zwar auf, aber wir erachten sie als Normalzustand wegen eben beschrieben. Weniger Licht, weniger Bewegung, mehr Sofa und unser Körper kompensiert fleißig vor sich hin. Vor allem viele Frauen sind betroffen, oft ohne es zu wissen. Denn Eisenmangel muss nicht sofort als Blutarmut auftreten. Schon niedrige Ferritinwerte können reichen, um Energie und Fokus ordentlich zu drosseln. Jaja, leider kenn ich das – sonst würde ich auch nix dazu schreiben.

Wichtig an dieser Stelle – und das kann man nicht oft genug sagen: Eisenmangel gehört ärztlich abgeklärt. Ein Blutbild bringt Klarheit, alles andere ist Rätselraten. Eisen ist nichts, das man „auf Verdacht“ hochdosiert einnimmt. Aber wenn ein Mangel festgestellt wird, stellt sich die nächste Frage: Wie ergänzen – sinnvoll und verträglich?

Flüssiges Eisen ist alltagstauglich

Viele kennen Eisenpräparate vor allem wegen ihrer Nebenwirkungen. Übelkeit, Völlegefühl, Verstopfung – klingt alles andere als einladend. Manchmal ist die Darreichungsform entscheidend. Flüssiges Eisen kann für viele Menschen besser verträglich sein, weil es sich leichter dosieren und aufnehmen lässt.

Der Eisensaft von Biogena ist vielleicht für euch eine gute Idee. Es basiert auf pflanzlichem Eisen aus Curryblatt-Extrakt, kombiniert mit einer flüssigen Formulierung, die sanft zum Magen ist. Kein Pressling, der schwer im Bauch liegt, sondern ein Elixier, das sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt, einfach runter damit.

Der Fokus liegt nicht auf „viel hilft viel“, sondern auf Bioverfügbarkeit. Also darauf, wie gut der Körper das Eisen tatsächlich aufnehmen kann. Gerade bei sensiblen Verdauungssystemen oder bei längerer Einnahme ein relevanter Punkt. Und ja – es schmeck gar nicht so schlimm. Auch das ist kein unwichtiger Faktor, wenn etwas täglich eingenommen werden soll. You know maybe: Omega 3 und der Fischgeschmack, der einem die Nackenhaare zu Berge stehen lässt.

Eisenmangel, Zyklus & Perimenopause – ein Zusammenhang, der oft übersehen wird

Ein Thema, über das viel zu selten gesprochen wird: Eisenmangel in der Perimenopause. Diese Übergangsphase kann Jahre dauern und beginnt oft früher, als viele denken. Unregelmäßige oder stärkere Blutungen sind keine Seltenheit – und damit steigt auch der Eisenverlust. Gleichzeitig ähneln die Symptome eines Eisenmangels stark denen hormoneller Veränderungen: Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Reizbarkeit, Leistungsabfall.

Das führt nicht selten dazu, dass alles unter „Hormone halt“ verbucht wird. Dabei lohnt sich gerade hier ein genauer Blick auf die Eisenwerte. Denn ein Mangel kann Symptome verstärken oder überhaupt erst hervorrufen. Eisen zu ergänzen, bedeutet in diesem Zusammenhang nicht, Hormone zu „ersetzen“, sondern dem Körper eine Grundlage zurückzugeben. Aber generell: wenn es euch in der Perimenopause nicht gut geht, lasst euch vom Arzt oder einer Ärztin durchchecken und gegebenenfalls einstellen. Wir müssen da nicht leiden!

Kleine Alltagsdetails, große Wirkung

Neben einer gezielten Ergänzung spielt natürlich auch der Alltag eine Rolle. Eisenreiche Ernährung mit Hülsenfrüchten, grünem Blattgemüse oder Vollkorn kann unterstützen – besonders in Kombination mit Vitamin C, das die Aufnahme verbessert!

Gleichzeitig hemmen Kaffee (mein Laster) und schwarzer Tee die Eisenaufnahme, vor allem direkt zu Mahlzeiten. Ihr könnt aber kleine Anpassungen vornehmen, das kann schon helfen und einen Unterschied machen.

Aber Achtung: Der Winter ist keine Zeit für Selbstoptimierungsdruck, aber eine gute Gelegenheit, genauer hinzuhören. Müdigkeit ist nicht immer ein Charakterzug und Erschöpfung kein persönliches Versagen! Manchmal fehlt wirklich einfach ein Mineral, das im Hintergrund mehr leistet, als wir ihm zugetraut hätten.

Und manchmal beginnt neue Energie nicht mit einem Neujahrsvorsatz – sondern mit einem Bluttest, einem ehrlichen Blick auf den eigenen Körper und einer Unterstützung, die sich gut anfühlt. Ich habe euch hier übrigens zusammengeschrieben, was ich – die ich offenbar in der Perimenopause stecke – so an Mittelchen einnehme.