Ziele für März – Monthly Goals

Es ist schon wieder März – der Februar ist an mir irgendwie nur so vorbei gehuscht, dabei hatte ich auch im Februar so viel vor. Und ich muss zugeben: Ich war richtig schlecht!
Nicht geschafft habe ich zum Beispiel Punkt 1 – Joggen. Ich hatte nicht mal den Ansatz von Lust, aber so langsam drückt es mich wieder. Trotzdem werde ich diesen Punkt nicht auf meine neue Märzliste mitnehmen – nur für den Fall, dass ich wieder nicht dazu komme…denn auch der März ist schon wieder ziemlich voll mit Terminen – und mensch, ich bin jetzt 37. Ab sofort auch im Alter WIRKLICH deutlich näher an der 40. Dabei fühle ich mich manchmal wie 22 (vom Kopf und ab und an auch bezüglich meines Wissensstandes – nur das Dings mit den Falten…ach, lassen wir das). Aber ich bin erst 37. Ein schönes Alter oder? Da hilft es doch, gleich ein Beauty-Interview zu machen. Und bei jemand anderem zu lesen, wie es so ist, 35 zu werden. Da ist dann doch kein so großer Unterschied.

Und auch mit Listen ist es so, wie mit allem: Weniger ist mehr, denn wer sich zu viel vornimmt, schafft einfach nicht alles. Immerhin, ein Museum habe ich besucht, auch wenn es keines der zwei war, die ich mir ursprünglich vorgenommen hatte. Generell muss ich aber auch zugeben, dass bei mir derzeit irgendwie die Luft raus ist. Ich stehe wieder an so einem Punkt: Wohin mit diesem Blog.

Klar, auf der einen Seite interessiert mich Design für Kinder immer noch ungemein, aber eigentlich will ich kopfmäßig ganz woanders hin. Themen wie Sport und Fitness (für über 30jährige…das ist ja auch noch mal ein riesen Unterschied zu all diesen minimalbreiten Fitnesshaserln da draussen), die dazu gehörige Ernährung, Reise und Technik (plus Autos) reizen mich ja schon seit Jahren und ich streue sie hier auch immer wieder ein – aber irgendwie bleibe ich dann doch immer wieder bei den Kindern hängen. Was zum einen an den Anfragen liegt und natürlich auch ein bisschen an meinen Lesern.

Heute sind Blogs über Kinderkram aber einfach schon so viele – während ich vor 10 Jahren noch allein auf weiter Flur war, kann man sich heute vor Blogs, die einem was über Kinder und das passende Mobiliar + Erstaustattung + Kofferpacken erzählen wollen, gar nicht mehr retten. Alles ist überall immer das Gleiche – und hinter den Kulissen bezichtigt die Eine die Andere der Kopiererei. Ihr seht also: Es wird nicht besser und am Ende ist es halt so, die Guten kommen durch.

Noch zähle ich mich dazu – und deswegen stecke ich mir für diesen Monat ein paar neue Ziele:

  1. Mehr Routinen entwickeln
    Ich habe für mich festgestellt, dass Routinen funktionieren – so sehr ich sie hasse, so langweilig ich sie finde. Aber Redaktionspläne, tägliche To-Do Listen und Vorbereitung für Posts auf allen Kanälen haben schon ihre Vorteile, denn ich kann den Rechner auch tatsächlich mal pünktlich ausschalten und Feierabend machen. Ein bisschen dabei geholfen hat mir dabei jede Menge Lektüre. Das es was bringt, Posts zu timen, Facebook über Wochen zu befüllen, Instagram zu planen und so weiter – denn einmal einen Tag Zeit investiert, ist Ruhe und damit Zeit für anderes. Ich darf nur nich immer den Anschluss verlieren…
    Zur Routine gehört natürlich auch das ordentliche Essen, damit hapert es schon wieder – quasi Zuckerfutter mit schlechtem Gewissen, weil ich weiß und ja auch sehen kann, was passiert.
    Hatte ich mich so gut an weniger Süßkram gewöhnt, kommen jetzt zwischendurch grandiose Fressanfälle (oh.nein.nicht.schon.wieder.). Ich bin davon überzeugt, das kriege ich hin, diese Kopfsache – ist ja ausserdem auch Fastenzeit, also Zeit auf etwas zu verzichten, das einem nicht so leicht fällt. Tipps anyone?
    Zur Routine gehört natürlich auch: Bewegung. Dranbleiben!
  2. Eine Linie finden
    Damit ich endlich aufhöre zu schwimmen und mich jeden Monat aufs neue zu fragen, wohin denn nun mit mir, brauche ich eine neue Linie. Mehr Sport? Mehr Futter? Zurück zum DIY und Kinderkram? Alles bleibt wie es ist? Mehr Mode? Mehr Dani? Mehr Fotografie? Kurse? Ich muss mich auf den Hosenboden setzen und unbedingt darüber nachdenken: Was passiert mit butterflyfish. Nichts für ungut: Nach 10 Jahren hier darf ich darüber schon mal nachdenken oder? :)
    Vielleicht sind ja noch ein paar Leser der ersten Stunde hier (und natürlich auch alle anderen) und haben den ein oder anderen Tipp.
  3. Liegengebliebenes abarbeiten
    Ich war im Februar immerhin fleißig, deswegen war der Monat vermutlich so schnell vorbei. Ärger mit der Krankenkasse (I hate, Selbstständig sein und jeden Monat 400 Euro Krankenkassenbeiträge zahlen, aua.), Nerverei mit der KSK und Weiterhin: Unfallabarbeitung, denn jeden Monat kommt ne neue Liste, die ich ausfüllen muss.
    Ausserdem fehlt immer noch der Kindergeburtstag, die Renovierung des Kinderzimmers, der erste Reisebericht über die Steiermark und Barcelona und…ach, noch so viel mehr. Langweilig würde es also nicht werden. Und eigentlich müsste dieser Punkt Nummer 2 sein, erst abarbeiten, dann Gedanken über Neues machen – aber ich fürchte, dann würde sich nichts ändern, vielleicht kennt ihr das ja auch, das Hamsterrad.
  4. Reisevorbereitungen abschließen
    Dieses Jahr steht schon so viel an und diese Woche steht ganz im Zeichen des Reisens, denn auf der ITB, der Messe Rund ums Thema Reisen habe ich drei Tage volles Program. Es wird laut, voll und anstrengend, aber ich freu mich trotzdem alte und neue Kontakte und Kollegen zu treffen und vielleicht schon die ein oder andere Kooperation anzugehen.
    Portugal steht gerade auf der Kippe, vielleicht im Herbst oder doch erst nächstes Jahr. Aber trotzdem ist schon so viel los: Mitte März geht es für ein kurzes Wochenende an die Mecklenburger Seenplatte, denn das Gute liegt so nah. Im April habe ich gleich zwei größere Reisen vor mir: Einmal Schnee und Eis in Schweden, einmal Wärme und Sonne tanken in Jordanien – und ich habe vor, zu versuchen, nur mit Handgepäck zu reisen. Ob wir das hinkriegen? Ich bin selbst sehr gespannt. Gibt es denn bei euch schon Reisepläne in diesem Jahr? Oder sucht ihr noch nach Inspiration?

Ihr seht, nur vier Punkte diesen Monat – und doch haben die es ganz schön in sich. Und was ist mit euch?

Share:
dani

dani

Dani lebt und arbeitet in Berlin und schreibt seit neun (!) Jahren fleissig an butterflyfish.

4 comments

  1. Hallo Dani,

    ich folge dir noch nicht so lange, aber dennoch finde ich deine Artikel immer inspirierend. Genau die Mischung fand ich immer so klasse. Hör einfach mal ein paar Tage in dich rein und vielleicht öffnen sich ein paar neue Türen. Nicht zu viel vornehmen und in kleinen Schritten weiter :).

    Alles Gute und viele Grüße

    Silke

  2. Ich mag deine gesunde und bunte Mischung der Themen. Wegen mir müsstest du nichts anderes machen. Ich freu mich aber besonders über deine Fitnessübungen. Ich finde du kannst dich ruhig öfter mal selbst zeigen :)

  3. Liebe Dani, deine Mischung ist wundervoll … mach dir weniger Gedanken über Richtungen und Ziele, am Ende kommt doch sowieso alles anders. Gib uns gerne wieder mehr Dani und mehr Fotografie (ich liebe deine Blickwinkel). Über was für Kurse denkst du nach? Liebe Grüße aus Potsdam

  4. Liebe Dani, ich lese deinen blog ja auch schon seeeehr lange und immer noch gerne :-). Er gehört immer noch zu meinen Lieblingen. Aber man entwickelt sich weiter, die Kinder werden größer und die Prioritäten und der Fokus ändern sich. Kann deine Gedanken voll verstehen. LG, Jenny

Schreibe einen Kommentar