tipps für Entspannung

Wie mir BIC Kids neulich half, mich zu entspannen

In Kooperation mit BIC Kids

Ich hatte Stress.
Wie immer in der letzten Zeit, denn irgendwie ist immer gleich wieder Ende des Monats und da will die Miete bezahlt werden, Versicherungen auch und manche Kunden müssen erinnert oder gar angemahnt werden. Ganz abgesehen vom Dauerstress mit irgendwelchen Deadlines für Artikel, für Reiseplanungen oder für Wohnungsveränderungen (der Balkon ist nicht grün genug, mein Büro macht mich wahnsinnig…), belanglose Internetdinge, die meinen Kopf vollmüllen und dann ist da noch nicht mal das ganz normale Leben dabei, für das ja auch noch ein paar Kleinigkeiten erledigt werden wollen, wie diese schnöden Dinge: Wäsche waschen, Einkaufen, Kochen.

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Weil aber eine Deadline anstand, musste ich dringend noch zwei, drei Fotos machen und hatte mir dafür extra eine Freundin eingeladen – mit Kind, versteht sich, weil das ja schließlich auch sehr gut zu meinem Blog passt, wenn in den Beiträgen auf den Fotos auch mal zwischendurch die Kleinen auftauchen. Und dann passierte – nach getaner Arbeit -einfach folgendes: Wir haben uns hingesetzt und unsere neuen Stifte von BIC ausgepackt, von denen ungefähr acht verschiedene Pakete eingetrudelt sind. Buntstifte, Ölkreide (mein persönlicher neuer heißer Scheiß, ich LIEBE Ölkreide!) Wachsmalstifte, dicke und dünne Stifte und auf einmal hockten wir alle nur noch still um unseren Esstisch herum, malten und kritzelten und waren völlig entspannt.

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Einfach drauf los malen und entspannen

Wir hatten keinen Plan, keine Ausmalbücher, keine Vorgaben, keine Ideen, wir haben uns quasi jeder für sich einfach entspannt. Sogar die Kinder haben mit dem Schnattern aufgehört und waren höchst konzentriert bei der Sache. Und ich? Ich habe innerlich alle viere von mir gestreckt, die Sonnenbrille aufgesetzt und mich entspannt.
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Die Malerei hat sich ein bisschen angefühlt wie Yoga. Nur ohne Schmerzen und darauf folgenden Muskelkater an Stellen, die mir vorher so nicht bekannt waren.

Ich habe dann so ein bisschen im Netz herumgesucht, warum Malen eigentlich so entspannt, aber hauptsächlich habe ich dazu dann nur Ausmalbücher gefunden. Mandalas, oder Blüstenbilder oder Ausmalbücher für Erwachsene. Für mich habe ich festgestellt, dass Malen wie Yoga funktioniert. Denn ich fokussiere mich auf eine Sache (meinen Strich) und blende alles andere aus. Etwas, dass mir so nur beim Yoga gelungen ist.

Noch schöner – und auch wie beim Yoga – wenn ich nicht alleine male. Ich hocke schließlich zu 90% tagtäglich alleine in meinem Büro, da ist so ein „Gruppenmalen“ durchaus entspannend. Und ich wage zu behaupten: Wenn ich mal meinen Kopf ausschalte und entspanne, hat die Kreativität auch mal wieder eine Chance vorbei zu schauen.

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Ausmalbücher zum Entspannen

Ihr habt es nicht so mit dem freihändigen Malen? Dafür gibt es natürlich auch Lösungen. Und wer sich die Zeit nimmt, hat hinterher ein leergewischtes und zufriedenes Hirn. Nehmt euch die Zeit, ganz besonders wenn ihr gestresst seid.

5 Tipps für schnelle Entspannung

Atmen
Atmet aus dem Bauch heraus (wie beim Yoga). Damit gelangt mehr Sauerstoff ins Gehirn. Einfach kurz gerade hinsetzen, Augen zu und ein paar Mal ordentlich tief ein- und wieder ausatmen.

Meditieren
Die Entspannung kommt, wenn der Geist sich von den Gedanken löst. Das ist nicht besonders einfach, um seine Gedanken mal kurz loszuwerden, braucht es wieder etwas, auf das man sich fokussieren kann. Da wären wir dann z.B. wieder bei der Atmung. Oder ihr fixiert einen Punkt, auf den ihr starrt und konzentriert euch darauf. Oder summt vor euch hin und fokussiert euch auf das Summen.

Wohlfühlatmosphäre herstellen
Habt ihr einen Ort in eurer Bude, an dem ihr euch besonders wohlfühlt? Bei mir ist es das Schlafzimmer. Das Bett steht direkt unterm Fenster und die Farben drumherum sind sehr hell und beruhigend – auch wenn an der gegenüberliegenden Wand rote Farbe dagegen wirkt. Dennoch ist das mein persönlicher Wohlfühlort. Mir hilft es also schon, mich auf’s Bett zu legen und kurz mal in den Himmel zu starren.

Kurz mal weg mit dem Kopf
Mein Kopf ist voll mit dem was noch zu tun ist, von A wie Aufräumen bis Z wie Zumxtenmalwäschewaschen ;). Aber ab und an hilft es, den Kopf zu zwingen, mal an was anderes zu denken. An die letzte oder nächste Reise zum Beispiel. Oder ein Wunschziel. Ein paar Luftschlösser bauen.

Ein bisschen Entspannung geht immer – auch kurz, schnell und unbemerkt. Und sie macht uns definitiv ruhiger – mich zumindest! Was hilft euch?
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dani

dani

Dani lebt und arbeitet in Berlin und schreibt seit neun (!) Jahren fleissig an butterflyfish.

1 comment

  1. Entspannung pur. ganz fabelhaft wars.

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