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Wer stillt, isst anders

Während ich in der Schwangerschaft eigentlich kaum etwas an meiner Ernährung geändert habe – abgesehen davon, dass ich kein Sushi mehr essen konnte – hat sich das beim Stillen recht schnell geändert, meine Geschichte rund um´s Pupsen findet ihr ja bereits an dieser Stelle.

Ich musste also anfangen, darauf zu achten, dass ich mich um richtige Ernährung beim Stillen bemühe. Auf Zwiebeln verzichten, anders würzen und natürlich trotzdem ordentlich, ausreichend und gesund Essen, denn während des Stillens brauche ich deutlich mehr Nährstoffe.

Damit wir uns aber irgendwann nicht langweilen, hilft neben der Ausgewogenheit ein bisschen Abwechslung. Was immer geht: Gemüse, Obst, Kartoffeln und diverse Getreideprodukte. Und leider: erstmal sparsam mit Süßkram.

Auch wichtig: Generell nicht vergessen zu essen, vor lauter Babykram kommt das nämlich manchmal zu kurz, auch wenn wir ja nur den ganzen Tag zu Hause hocken (obacht Ironie). Aber mit Baby ist eben immer irgendwas.

Und noch was: Diäten sind nicht unbedingt für die Stillzeit geeignet. Generell sind Diäten ja sowieso nicht wirklich brauchbar, lieber mehr Bewegung und viel Gemüse essen (Obst enthält Zucker und macht auch deutlich mehr Lust darauf). Beim Stillen nehmen wir ja sowieso erst mal wieder ab und der Rest, der kommt dann von ganz allein. Unser Vorteil: Wir sind ja keine Promimuttis, die kurz nach der Geburt im kleinen schwarzen über Laufstege hampeln müssen. Unser Druck ist einfach etwas kleiner, bzw. eigentlich sollten wir uns da erst einmal gar keinen machen…

Für zwischendurch gibt´s frisch auf dem Markt auch neue Produkte extra für Stillende, wie z.B. Müsli und Müsliriegel von milupa für Mütter. Drin ist jede Menge Eisen, Zink und Folsäure, wichtige Vitamine und Jod.
Quasi rundum gesund und lecker. Damit kann ja dann nichts mehr schief gehen. Grafisch sehr schön aufbereitet gibt es übrigens hier noch ein paar Infos zum Thema Stillen und Ernährung für Mama.

Auch sehr hilfreich für den Einstieg, Was esse ich denn nun eigentlich während der Stillzeit: Kochbücher. Während meiner eigenen Stillzeit hat mir das Stillkochbuch über die Zeit ganz gut geholfen und ich habe auch ein paar neue Kochideen übernehmen können, z.B. Sprossen mit Schweinegeschnetzeltem, Reis und Sojasoße. Schmeckt besser als es klingt.

Heute würde ich mich mit dem Mama Kochbuch über Wasser halten, denn das bietet von der Schwangerschaft über die Stillzeit bis das Kind drei Jahre alt ist, tolle und abwechslungsreiche Rezepte für Groß und minimal abgewandelt auch für Klein. Knaller! Eines der Rezepte habe ich an dieser Stelle übrigens schon ein bisschen umgewandelt nachgekocht.

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dani

dani

Dani lebt und arbeitet in Berlin und schreibt seit neun (!) Jahren fleissig an butterflyfish.

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