mietwagen in thailand

On The Road Again – Mit dem Mietwagen durch Thailand

Weil man das heute offenbar so schreiben muss: Es handelt sich hier um unseren privaten Urlaub. Dieser Beitrag ist nicht gesponsert – dementsprechend auch nicht gekennzeichnet. Dieser Beitrag beschreibt unsere private Suche nach einem günstigen Mietwagen für unsere Familienreise nach Thailand, den wir dann am Ende ja auch gebucht und aus eigener Tasche bezahlt haben!

Nach Thailand zu reisen, stand schon länger auf unserer Wunschliste. Und durch Thailand zu reisen wurde zu einem Wunsch. Einfach einen Mietwagen buchen und Land und Leute kennenlernen. Einen Mietwagen in Thailand buchen? Und mit dem Mietwagen durch Thailand fahren? Ist da nicht Linksverkehr? Und Verkehrs-Chaos? Was soll denn das kosten? Das waren die üblichen Reaktionen aus unserem Bekanntenkreis. Und so gingen wir also in die Reiseplanung.

Was spricht für einen Mietwagen in Thailand?

Beim Autofahren scheiden sich die Geister. Auch bei uns in der Familie. Während Dani keine Gelegenheit auslässt, sich hinters Steuer zu setzen, ist zum Beispiel unser Sohn schon beim Gedanken an kurvenreiche Strecken ganz blass im Gesicht.
Nach Thailand in den Sommerferien reisen bedeutet auch die Regenzeit mitzunehmen. Wir haben bereits Erfahrungen mit dieser Jahreszeit auf den Malediven sammeln können. Kurze, kräftige Regenschauer und warme Temperaturen – das empfanden wir als angenehme Erfrischung, konnten wir doch im Bungalow uns schnell wieder trocknen. Nun wollen wir aber im Norden Thailands mobil sein und auf einem kleinen Roadtrip in Richtung Bangkok auf Entdeckungsreise gehen.

mietwagen in thailand

Aus eben beschriebenen Wetterumständen, aber auch aus Aspekten der Sicherheit und des Komforts fiel unsere Wahl auf einen Mietwagen. Beruflich buche ich fast täglich PKWs weltweit und kann dabei auf eine sehr günstige Firmenrate zurückgreifen. Wie verhält sich das dann aber auf privaten Reisen? Wir haben das Vergleichsportal Check24.de für die Mietwagensuche bemüht. Und ich muss sagen, ich war überrascht. Mein Firmentarif konnte den Preis nicht annähernd erreichen, den wir bei Check24.de angezeigt bekamen. Und dass obwohl wir einen umfassenden Versicherungsschutz ohne Selbstbeteiligung, Einwegmiete und Extras wie Kindersitz und Zweitfahrer inkludiert haben. Mal ganz zu schweigen, dass es ein großer SUV wurde.

Was ist bei einer Mietwagenbuchung in Thailand zu beachten?

Nachdem wir also wussten, womit,  wann und wohin wir fahren wollten, wollten wir nochmal auf Nummer sicher gehen. Auf dem Blog von Check24.de wurden bekannte Kostenfallen aufgelistet. Diese konnten wir mit Hilfe dieser Liste bequem durch diverse Filter eliminieren und dann günstig buchen.
Die Auswahl der Anbieter bei Check24.de ist deutlich größer als bei diversen anderen Vergleichsportalen, immerhin 15 Anbieter bzw. Vermittler. Das wirkt sich nicht nur auf den Preis aus. Was wir feststellen mussten ist, dass die Verfügbarkeit deutlich besser ist. Wer diese Tipps beachtet, kann seine Mietwagensuche sicher und günstig gestalten. Wirklich toll ist der Umstand, dass die Buchungen durchweg kostenlos stornierbar sind. Bequem und ohne Risiko – was will man mehr.
Ein weiterer Pluspunkt ist die redaktionelle Hilfe. Auf der Ergebnisseite werden besonders empfohlene Angebots-Bundle hervorgehoben. Im ersten Augenblick scheint es nicht immer der günstigste Preis zu sein. Bei genauerer Betrachtung lernt man aber die Inklusiv-Leistungen zu schätzen. Denn eine zu geringe Versicherungsleistung oder ein Selbstbehalt können schnell in Geld gehen.

Autofahren in Thailand

Das Straßennetz in Thailand ist gut ausgebaut. Wobei besonders die Nord-Süd-Route in beiden Richtungen zweispurig verläuft. Die Beschilderung entspricht meist den internationalen Standards und ist zumeist zweisprachig in Thai und Englisch gehalten. In Thailand herrscht Linksverkehr, das erfordert Gewöhnungszeit und erhöhte Konzentration. Ich bin selber schon mehrfach auch längere Zeit „verkehrt herum“ unterwegs gewesen und kann behaupten, das ist machbar. Einzig das Greifen mit dem rechten Arm ins Leere um sich anzuschnallen passiert auch nach Wochen noch.

Der deutsche Fahrer benötigt einen internationalen Führerschein und sollte sich mit den ortsüblichen Verkehrsregeln auskennen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt in Thailand innerorts 60 km/h, außerorts 80 km/h. Allerdings ist es oft nicht eindeutig, wo genau die Ortsgrenze beginnt oder endet. Auf den Autostraßen und Highways kann man sogar 100 km/h fahren.
Nachtfahrten sind riskant und nicht zu empfehlen. Auf der Straße befindliche Hindernisse sind schlecht bis gar nicht zu erkennen und viele LKWs fahren ausschließlich nachts.

Geht’s auch ohne Mietwagen?

Natürlich ist Thailand auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu bereisen. Wir haben das mal verglichen. Ausgehend von vier Personen und einer Reisedauer von sieben Tagen sind die Mehrkosten für einen großen Mietwagen gerade mal im zweistelligen Euro-Bereich. Dazu kommen mögliche Verspätungen oder Ausfälle von Verkehrsmitteln.

Und was uns wichtig war, wir können jederzeit flexibel losfahren und anhalten. Das ist dann doch entspannender, als immer zu einer Haltestelle zu hetzen. Wer Hilfe bei der Planung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln braucht, dem empfehle ich die Seiten travel.flashpacking4life.de  oder 12go.Asia. Dort können Fahrpläne eingesehen werden oder auch gleich online gebucht werden.

In jedem Ort gibt es auch Verleihstationen von Motorrollern. Und genauso viele Berichte über Unfälle, Abzocke bei Rückgabe und Wartungsrückständen. Für Reisende mit Kindern ist das meines Erachtens keine besonders gute Alternative. Vor allem, wenn größere Strecken zurückgelegt werden sollen. Die Entscheidung liegt aber natürlich bei jedem selbst. Auf alle Fälle freuen wir uns jetzt schon auf unseren SUV, mit dem wir Thailand unsicher machen :)
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Fotos: Unsplash.com

 

 

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Ali

Ali

Ali Mente, geboren und aufgewachsen in Berlin, ist berufstätiger Vater mit vielen Interessengebieten und zu wenig Zeit. Immer auf der Suche nach neuen Projekten und Herausforderungen wird es selten langweilig. Muße findet er in der Küche oder einem Glas Rotwein.

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