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Rezept für Gemüsespaghetti mit Cashew-Trüffel-Sauce

Ich habe heute AUSWÄRTSBESUCH! Nämlich von Isabel Elmenhorst, der Gründerin von Eat like Eve!
Isabel ist Vegetarierin und überzeugt vom Grünen Saft und gepresstem Weizengras als Frühstück. Zertifiziert in Kalifornien/USA zum „Raw Food Associate Chef & Instructor“ gibt sie ihre Begeisterung und ihr Wissen über die Nährstoffdichte der Lebensmittel in der veganen Raw Food-Küche in Workshops weiter – ich will unbedingt mal einen besuchen!

Zugute kommt ihr dabei ihr kreativer Background als Illustratorin und Beraterin für Kommunikationsprojekte.
Täglich bereitet sie Gerichte nach Rohkost-Rezepten zu, wandelt sie ab, fügt Neues hinzu und landet bei köstlichen Ergebnissen, die auch Kinder lieben. Sie verzichtet komplett auf hochverarbeitete Lebensmittel sowie Soja- und Seitan-Produkte und folgt immer der Maxime: So naturbelassen und einfach wie möglich.

Und schmeckt’s? Ich würde sagen: Probiert dieses Rezept, das Isabel heute hier lässt:

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Rezept für Gemüsespaghetti mit Cashew-Trüffel-Soße

Meine ersten Gemüsespaghetti habe ich mit dieser Soße zubereitet und war sofort begeistert von der Idee frisches, rohes Gemüse in Nudelform mit einer sahnigen Soßen zu kombinieren. Während leichte Tomatensoßen zu Gemüsenudeln nicht sehr lange vorhalten, sättigt diese Cashew-Trüffel-Soße angenehm. Wie der Name schon verrät, enthält sie für die sahnige Grundlage Cashewkerne. Durch Zutaten wie die Würzhefe, das helle Miso und die Muskatnuss bekommt die Soße einen feinen, tiefen Geschmack. Ein hochwertiges Trüffelöl rundet dieses Rezept ab.

Mit einem Spiralschneider (Spaghetti) oder dem Kartoffelschäler (Bandnudeln) sind im Handumdrehen die Gemüsenudeln gezaubert. Und wer – wie Dani – nicht so gerne Gemüsespaghetti essen möchte, nimmt einfach normale, gekochte Nudeln. Das funktioniert auch.

Menge: ca. 4 Portionen
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Ihr braucht:
100g Cashewkerne, 1 bis 2 Stunden in Wasser eingeweicht
Ca. 150ml Wasser
1 TL Würzhefe (im Reformhaus)
1 TL helles Miso (beim Asiaten)
1 Knoblauchzehe
1/4 weiße Zwiebel, klein gehackt
1/4 Teelöffel Salz
1 Prise Muskatnuss
1 EL Trüffelöl
schwarzer oder rosa Pfeffer, frisch gemahlen
Ca. 4 etwas dickere, gerade Zucchini

So geht’s

Das Wasser der eingeweichten Cashewkerne abgießen, die Cashews kurz abspülen und abtropfen lassen.

Alle Zutaten in einen Mixer geben und zu einer cremigen Soße pürieren. Am besten geht das mit einem Hochleistungsmixer (z.B. dem Vitamix), ein Pürierstab tut es aber auch, dauert ein bisschen länger. Damit auch die Zwiebel und der Knoblauch gut zerkleinert werden. Das war es schon!

Die Cashew-Trüffel-Soße schmeckt köstlich zu Gemüsespaghetti aus Zucchini. Für Bandnudeln die Zucchini mit einem Kartoffel- oder Spargelschälmesser der Länge nach in Streifen schälen. Mit einem Spiralschneider lassen sich schnell Spaghetti in unterschiedlichen Stärken herstellen. Die Soße erst kurz vor dem Servieren unterheben, da sie durch den hohen Wassergehalt der Zucchini schnell wässrig wird.

Auch lecker: Einen Esslöffel frischen Dill kurz vor dem Servieren unter die Soße rühren. Köstlich schmecken dazu auch klein gehackte Shitake-Pilze die abschließend über die angerichteten Spaghetti gestreut werden. Übrigens: die Soße schmeckt ebenfalls gut zu gekochten Hartweizennudeln oder zu einer Mischung aus Pasta und Zucchini.

Im Kühlschrank luftdicht verpackt ist die Soße etwa eine Woche haltbar. Mahlzeit!

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dani

dani

Dani lebt und arbeitet in Berlin und schreibt seit neun (!) Jahren fleissig an butterflyfish.

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