zombieruntour berlin

Fitness Challenge – Woche vergessen

Meine Fitness Challenge habe ich natürlich noch nicht ad acta gelegt, auch wenn ich euch nicht mehr ständig damit belästige. Meine letzten Wochen bestanden aus folgenden Dingen:

Ich war in meinem Fitness Studio beim Personal Training. Ich bin ja schon seit 2012 Mitglied und die Daten aus den letzten Jahren also direkt greifbar. Von 68 Kilo runter auf 66, rauf auf 73. In zwei Jahren acht Kilo zugelegt, in fünf Jahren also etwa +16. Bemerkbar macht sich das insbesondere dann, wenn ich nach meinem Film aus der Türkei zu meinen „anderen Umständen“ beglückwünscht werde. Autsch. Das muss sich doch stoppen lassen! Ich hab doch früher Hochleistungssport gemacht!

So im Nachgang: Personal Training würde ich tatsächlich jedem an´s Herz legen, denn ihr lernt einfach noch mal viel besser eure Haltung und eure Fehler kennen. Der Personal Trainer kümmert sich genau um mich und nicht um die gesamte Burschenschaft, die im Trainingsraum rumhopst und sorgt dafür, dass ich die Übungen auch richtig mache und schon passiert was bei den Crunches.
In meinem Fitnessstudio läuft das auch so: Ihr holt euch 3 Mal 30 Minuten, arbeitet das ab und geht im Nachhinein noch eine Weile regelmäßig hin. Dann gibt es die Kosten für den Personal Trainer wieder zurück. Das ist doch mal ein Ansporn.

Ausserdem für mich entdeckt: Jillian Michaels. Zum Start meiner Fitness Challenge hat mich bereits eine meiner Leserinnern auf die Dame aufmerksam gemacht und mir ist dann direkt eine DVD von ihr auf so einem Frauenheft in meine Einkaufstasche gewandert. Inzwischen habe ich mich hochgearbeitet von 12 auf 27 Minuten und lasse mich täglich von Jillian auf Youtube shredden. Naja, fast täglich…Das Ganze lässt sich dann natürlich noch steigern von Level 1 (erste 10 Tage) zu Level 2 (wieder 10 Tage) und Level 3 (die letzten 10!). Und vielleicht wird es dann ja was mit der Bikinifigur. Das Schöne: Lässt sich einfach und schnell überall machen. Wer die ersten vier Tage durchgehalten hat, schafft auch den Rest.

Jillian Michaels - 30day shred

Und weil ich – wie bestimmt schon gesagt – gern im Team Sport mache, weil das anspornt und unterstützt und motiviert, bin ich dem Aufruf von meine Svenja gefolgt, die da ruft: #100Days. 100 Tage jeden Tag Sport. Svenja hat erst mal das geschafft, was mir verwehrt geblieben ist: Sie hat nicht nur ein paar motiviert, die dann doch nicht so motiviert sind, in dieser Gruppe befinden sich sage und schreibe 903 Mitglieder, von denen jedes versucht, 100 Tage durchzuhalten und das auch postet. Jeden Tag. Vom Schweinehund bis zum 100km Radltag, alles dabei. Und das Tolle daran: Wir motivieren uns gegenseitig! Und es ist schließlich irgendwie und irgendwann immer kurz mal Zeit für Sport. Und ich halte durch. Irgendwie. Ein paar Tipps zur Bikinifigur für den Sommer gibt´s dann direkt bei Svenja auch noch.

Zu Guter Letzt, nämlich heute: Der Zombierun. Zusammen mit dasNuf und meiner Schwägerin bin ich hoch motiviert in dieses Rennen gestartet. Trotz Regen, trotz „ichwarschonzulangenichtmehrlaufen“.
Nach den ersten sieben Minuten war die erste Fahne weg – von denen bekommt jeder Runner drei und im Idealfall bringst du eine mit ins Ziel, ohne dass dir die Zombies alle abgerissen haben – und ich total ausser Atem. Diese Rennerei ist quasi ein bisschen wie Intervalltraining. Man spaziert im Matsch, dann sprintet man den Zombies davon und hofft, dass sie einem nicht auch noch die anderen beiden Fahnen abreissen. Und sonst so: 5 Kilometer Strecke sind zu bewältigen. Die Teilnehmer bezwingen Strohballenberge, auf deren anderer Seite schon die Zombies warten, es wird durch 30cm hohe Netze gekrochen (sagte ich schon: Regen! Matsch!), durch Labyrinthe geirrt, mit Hilfe von geknoteten Seilen über Holzwände geklettert oder durch knietiefes (je nach Größe auch mal bis zur Hüfte) Wasser gewatet.

zombieruntour berlin

Und dann warten die Zombies schon darauf, dir eins deiner Lebensfähnchen abzunehmen und du versuchst im Schutz der Gruppe heil durchzukommen.
Alles in allem habe ich dann zwei Fähnchen durch gebracht, bzw. eigentlich nur eins, denn das Zweite konnte ich mir noch einmal erarbeiten: Bitte hangelt euch an den Stangen entlang, die Damen müssen auch nur die Hälfte schaffen. Meine Arme habe ich dann einfach gleich dort gelassen.

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Alles in allem war das aber ein großer Spaß, weil sich je länger der Run dauerte, immer mehr Teams gebildet haben. So werden die mit Lebensfahnen von denen ohne geschützt und natürlich auch geholfen. Als ich an der zweiten Holzwand zu scheitern drohte, packte mich einfach ein Kerl und zog mich schwupp mal schnell nach oben! Holla! Und jetzt, vier Stunden später, habe ich immer noch so viel Adrenalin gebunkert. Und ich wäre dafür: Nächstes Jahr darf die Gruppe gern größer sein, Handschuhe müssen mit und ich sollte daran denken, mir Wechselschuhe mitzunehmen, um das „Ich laufe mit zwei Eimern Wasser an den Füßen“-Gefühl zu vermeiden. Und wer weiß, was als nächstes kommt. Vielleicht ja Tough Mudder! ;)

 

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dani

dani

Dani lebt und arbeitet in Berlin und schreibt seit neun (!) Jahren fleissig an butterflyfish.

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