DIY am Freitag: Alles dreht sich – selbstgemachter Kreisel

DIY Kreisel - Foto: Natalie Kramer

Was sich hier auf dem Foto so schnell dreht ist ein selbst gemachter Kreisel. Er besteht aus einem Plastik-Flaschendeckel, einem Holzspiess und einer Holzperle. Alles bereit gelegt, ist er in maximal fünf Minuten fertig. Diese Freitags-DIY-Idee ist der erste Beitrag von mir in Dani’s Butterflyfish Blog.

Dann legen wir gleich mal los!
DIY Kreisel - Foto: Natalie Kramer

Was es braucht:
DIY Kreisel - Foto: Natalie Kramer

aus der Küche: – Plastik- Flaschendeckel – Zahnstocher, Holzspiess oder
- Lollipop, dünner Trinkhalm
- Schere
- Untersetzer
aus der Werkzeugkiste: – Ahle

aus dem Kinderzimmer:
- Holzperlen
- Steckspiel-Knöpfe
Schwierigkeitsgrad: Ab Kindergartenalter geeignet. Das Loch eindrücken macht am besten ein Erwachsener. Die Teile muss man nicht verleimen, sie halten zum spielen gut genug. Das Loch einfach nicht von Anfang an zu gross machen.
Wie es geht: 4_Kreisel 1-4
1. Genau in der Deckelmitte (meistens ein Abdruck vorhanden) vorsichtig mit der Ahle von aussen her ein Loch eindrücken. Bei heiklem Tischbelag einen Untersetzer darunter legen. 2. Probieren ob der Zahnstocher/Spiess schon durchpasst, sonst das Loch vorsichtig vergrössern. 3. Den Zahnstocher vom Deckelinneren nach aussen stossen, ca. 8-10mm. Obere Spitze von Zahnstocher oder bei den Spiess mit der Schere auf gewünschte Länge kürzen.  4. Damit er noch besser dreht könnt ihr 1-2 Holzperle aufspiessen. Probiert es aus. Sie müssen “satt” sitzen.

DIY Kreisel - Foto: Natalie Kramer

Zum verzieren eignen sich dünne poppige Klebebänder oder farbige Punktsticker.

DIY Kreisel - Foto: Natalie Kramer
Einen Kreisel drehen lassen ist wie mit den Fingern schnipsen. Daumen, Zeige-oder Mittelfinger bewegen sich in die entgegengesetzte Richtung.
Achtet euch mal selber wie ihr “kreiselt”. Übt Finger schnipsen mit den Kinder vorher und nehmt zu Beginn am besten die Spiesse.
Die selbstgemachten Kreisel werden sich unterschiedlich gut drehen, der eine perfekt, der andere trudelt nur rum. Ihr könnt zum verbessern die Spitzen weiter rein oder raus schieben.

DIY Kreisel - Foto: Natalie Kramer
Variante dazu: Habt ihr noch ein Steckspiel mit diesen farbigen Knöpfen für den Plastikraster? Dann sucht sie bitte raus, denn damit kann man auch super Kreiselspitzen machen. Als Verlängerung eignen die dünnen Trinkhalme vom sonnigen Fruchtsaft oder der Stängel vom Lollipop.

DIY Kreisel - Foto: Natalie Kramer
Spielideen:
1. Welcher Kreisel dreht am längsten? Zeit stoppen und Rangliste erstellen.
2. Legt einen Zielbereich fest und wem sein Kreisel am nächsten an der Mitte stehen bleibt hat gewonnen. 9_IMG_4476 Wer jetzt immer noch nicht genug hat. Kann einen doodle- Kreisel machen. Deckel von den Ice-Kaffee-Bechern nehmen; kurze Bleistiftstummel oder Nachfüllminen in der Mitte einpassen und ab auf’s Papier!

DIY Kreisel - Foto: Natalie Kramer
Ihr könnt die Kreisel in einer Box aufbewahren oder sie nach einer gewissen Zeit wieder auseinander nehmen. Entweder geht’s dann in die Recycling-Tonne und zurück ins Kinderzimmer oder wenn ich mir das so anschaue, hätte ich da schon wieder ein paar Ideen…..

Mehr von Natalie und ihren tollen Ideen könnt ihr auf ihrem Blog schaeresteipapier ansehen und vor allem: nachmachen!

24. Mai 2013 von Natalie
DIY | , , , | Kommentar hinterlassen

Esprit Kindermode

Klar, dieses Label ist weder ausgefallen, noch besonders, schließlich muss man nicht erst groß nach einer Filiale oder einem Onlineshop suchen. Aber: Manchmal ist so etwas ganz angenehm, denn wer möchte schon jedes Mal Mode online bestellen in der Hoffnung, dass es passt. Manchmal darf es auch das Geschäft sein, reingehen, anprobieren, fertig.
Und ich muss gestehen, die Kollektion für diesen Sommer für die Kindermode von Esprit finde ich ganz ansprechend. Ich mag die Farben, die Prints (nicht alle…aber die dezenten – ohne Kitty) und damit kommt man doch schon ganz gut aus.

Drei Kategorien gibt es für Kinder, die ganz Kleinen (0-2), die “Mittleren” (2-9) und die fast schon Erwachsenen (9-14), was also so ziemlich alles an Kindergrößen abdeckt. Ist ja schon mal gar nicht schlecht. Preislich liegen sie eigentlich auch nicht schlecht, Shirts gibt es ab 10 Euro.
Meine Favoriten für die Mädels:
Esprit Mädchen

Ganz besonders mag ich die Kapuzenjacke, das Hello Summer Shirt, die pastellige Jeans mit den Vogelprints und die knalligen Sneaker. Die Chefin würde eher Rock und Seepferdchenshirt zusammen mit den Ballerina favorisieren. Und was wäre was für euer Mädchen?

Für Jungs würden mir diese Teile am Besten gefallen:
Esprit - Mode für Jungs

Ich mag besonders die grüne Jeans und das gelbe Polohemd. Die FlipFlops mit den Sternen würde ich auch selbst tragen und der Hoodie mit Kontrastfarben sagt mir auch sehr zu.

Und dann wären da noch die ganz Kleinen, auch die stattet Esprit schon aus.

Esprit - Neugeborene

23. Mai 2013 von dani
Informativ, kurz verlinkt, Mode | , , , , | Kommentar hinterlassen

Neuvorstellung – Hallo Natalie!

Und wieder eine Neue an Bord! Diesmal geht es ausnahmsweise nicht um Essen oder Geschichten, nein, alles dreht sich um´s selber basteln. Wo ich Natalie entdeckt habe weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr, aber ich war sofort hin und weg von ihrem großartigen Blog schaeresteipapier, das so unglaublich voller wunderbarer Bastelideen ist, die sich mit und von Kindern gut umsetzen lassen. Und jetzt freue ich mich, dass ich sie für mein Blog gewinnen konnte. Einmal im Monat unterstützt mich Natalie jetzt beim DIY-Freitag! Los geht es dann auch direkt morgen und vorher gibt es noch ein kurzes Interview mit Natalie, damit ihr auch wisst, mit wem ihr es zu tun habt.

Hallo Natalie! Stell dich doch mal kurz vor. Was wollen wir von dir wissen?
Aufgewachsen bin ich in Zürich. Für’s Architekturstudium bin ich nach Basel “ausgewandert” und geblieben,bis ich vor 4 Jahren mit meinem Mann und Sohn (bald 8) zurück an den Zürichsee gezogen bin. Die Nähe zur englischen Sprache und Kultur kommt nicht von ungefähr. Ich habe Familie in Grossbritannien und bin regelmässig auf der grossen Insel unterwegs. Ich baue im Beruf und auch gerne im Kinderzimmer (Lego und früher Bauklötze und Eisenbahnstrecken). Vor 3 Jahren habe ich coole Bastelideen für mich und meinen Sohn angefangen zu suchen. Gar nicht so einfach in all dem rosa Geglitzer was zu finden, denn Jungs basteln ja nicht! Sie können aber tolle Papierflieger falten, sind die Chefs des elektrischen Schwingbesens und der digitalen Küchenwaage, bauen tolle Kartonhäuser und sind für Spiele und Experimente zu haben und das Tolle ist, dass das auch den Mädchen richtig gut gefällt. Damit ist der blog vollgepackt und es wird laufend erprobt und ausgetüftelt.

Was machst du in deinem “richtigen” Leben?
Zuhause bin ich in Zürich, wo ich mit Mann und Sohn (bald 8) lebe und Teilzeit als Architektin arbeite.

Was dürfen die Butterflyfishleser von dir erwarten?
Coole Bastel-und Spielideen. DIY mit ausführlicher Anleitung und für kleine Hände erprobt.

Du bloggst jetzt seit April 2012. Hattest du vorher schon anderweitig gebloggt oder war das dein Einstieg in die Bloggerwelt?
Mein eigener Blog schaersteipapier war der Einstieg, wobei ich Blogs schon viel länger lese und über flickr (Fotos) eingestiegen bin.

Für wen bloggst du auf schaeresteipapier?
Für Eltern mit Kindern, die einen Nachmittag ohne gameboy und TV verbringen möchten.
Neben Spiel-und Bastelideen wird auch gebacken, kitchen science betrieben oder der Balkongarten bepflanzt.

Woher nimmst du deine Inspiration/Ideen?
Zeitschriften wie Anorak oder Action Pack Magazine, alte Bastelbücher wie Making Things oder Boy Mechanic, Spiel-und Bastelideen von zzzebra und the crafty crow, Bilder auf pinterest, aber auch Sachen aus meinem Umfeld. Die Jahreszeiten, Fundstücke in der Natur, Sachen aus der Recycling-Tonne.

Wo finden wir dich sonst noch? 
Im deutschsprachigen Raum gebe ich zwei Upcycling-Projekten regelmässig Beiträge: Nina’s Upcycling Tuesday  und weupcycle.com.
Auf englisch (beides in Australien) habe ich beim Action Pack Magazine und mehrmals bei makedo mitgemacht.

Deine derzeitigen Lieblingsblogs?
Stand 20.5.13: poppytalk, sweet home, ein schweizer garten, willowday, origamispirit

Los geht es morgen und die nächste Bastelei von Natalie gibt es dann im nächsten Monat. Dazwischen dürft ihr euch wieder auf meine Kurzanleitungen für faule Bastler freuen :).
Ich hoffe, ihr freut euch mindestens so sehr wie ich, dass Natalie jetzt mit an Bord ist.

Mehr von Natalie findet ihr übrigens auf ihrem Blog schaeresteipapier, ausserdem könnt ihr auch ihre Fotos auf Instagram verfolgen und ihre Ideensammlung auf Pinterest begutachten.

natalie schaeresteipapier

23. Mai 2013 von dani
DIY, Informativ | , , | Kommentar hinterlassen

Und dann ….

…waren da ja noch die drei Verlosungen! Zu gewinnen gab es drei Mal die Nonabox, einen Gutschein von tausendkind und eine Kette/Armband von Mein Goldstück by Biesdorf.

Ausgelost hat die hübsche Losfee von random.org ;)

Der Gutschein über 60 Euro von tausendkind geht an Sarah und ihre Zwillinge!

Über das Kleeblattherz darf sich Frau Frühling freuen!

Und die Nonaboxen gehen an: Sandy, StephanieS und Katrin Glaser!

Herzlichen Glückwunsch!

22. Mai 2013 von dani
Frisch | 1 Kommentar

Ein Baumhaus im Hof?

Wir haben einen riesengroßen Hinterhof. Mit jeder Menge Platz, grün, Sandkasten, Schaukel und immer wieder verirrt sich das ein oder andere Möbelstück der Bewohner in den Garten. Mal bleibt es da über den ganzen Sommer, mal nur eine Woche und manchmal auch noch über den ganzen Winter. In diesem Garten spielen gefühlt 20 Kinder, aber ich glaube, es sind nur halb so viele, ist aber egal: Sie sind viele und sie sind laut und es ist großartig, weil ich auch die Chefin da einfach runterschicken kann.

Der Hof selbst ist abgeschlossen, die Kids könnten zwar über den Zaun (ein paar sehr ….sportliche…Kinder sind da nämlich schon dabei), aber bis auf die Mülltonnen klettern sie nirgends hoch.

 

Jetzt ist das ganze Teil ein Mietshaus und trotzdem reizt mich die Idee in diesen Hof ein Baumhaus reinzuhauen. Als neue Attraktion für die Kids.
Es gibt da ja auch die “abgespeckte” Version, das Stelzenhaus. Mit Rutsche, ohne Rutsche, bunt oder klassisch. Und auch preislich ist von “es geht so” über “Mittelklasse” bis zum “Luxusheim” alles dabei, mit Tür und Fenster.

baumhaus edingershops

In ein Baumhaus von edingershops hab ich mich dann auch ein bisschen verliebt, das ist klein, fein und gar nicht so teuer. Für 440 Euro könnte man also mit dem Model “Dreikäsehoch Karibu” die Kinder im Hof glücklich machen. Neue Spiele erfinden, von oben nach unten brüllen, hochklettern oder einfach nur mal rutschen. Emma finde ich auch noch ganz cool, aber das ist preislich weit ausserhalb meiner Möglichkeiten. Zudem ist es eher für Kinder mit kürzeren Beinen gedacht. Die im Hof sind ja doch größtenteils schon fast Schulkinder und älter.

baumhaus edingershops

Also werde ich jetzt noch eine Weile hin und her überlegen ob sich die Investition (allein? gemeinsam mit den Mitbewohnern? Nach Absprache mit der Hausverwaltung…) in ein Baumhaus lohnt, das dann erst mal in einem Hof eines Mietshauses steht. Und was passiert damit, wenn ich mal umziehe? Bleibt es da? Kann ich es mitnehmen? Oder hole ich mir dann noch einen Schrebergarten zwischen S-Bahngleisen und Gemüsezüchtern und stelle es da mitten auf meine Wiese (darf man das überhaupt)?

baumhaus edingershops

Wie ist das bei euch? Wenn ihr die Möglichkeit hättet, würdet ihr euren Kindern ein Baum- oder Stelzenhaus ermöglichen? Oder ist euch das zu gefährlich? Habt ihr eins? Oder eine Investition die zu teuer ist?
Würdet ihr es selber bauen? Her mit euren Ideen!

 

 

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20. Mai 2013 von dani
Informativ, Kleinkram, kurz verlinkt | , , , | 2 Kommentare

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