Ein Baumhaus im Hof?
Wir haben einen riesengroßen Hinterhof. Mit jeder Menge Platz, grün, Sandkasten, Schaukel und immer wieder verirrt sich das ein oder andere Möbelstück der Bewohner in den Garten. Mal bleibt es da über den ganzen Sommer, mal nur eine Woche und manchmal auch noch über den ganzen Winter. In diesem Garten spielen gefühlt 20 Kinder, aber ich glaube, es sind nur halb so viele, ist aber egal: Sie sind viele und sie sind laut und es ist großartig, weil ich auch die Chefin da einfach runterschicken kann.
Der Hof selbst ist abgeschlossen, die Kids könnten zwar über den Zaun (ein paar sehr ….sportliche…Kinder sind da nämlich schon dabei), aber bis auf die Mülltonnen klettern sie nirgends hoch.
Jetzt ist das ganze Teil ein Mietshaus und trotzdem reizt mich die Idee in diesen Hof ein Baumhaus reinzuhauen. Als neue Attraktion für die Kids.
Es gibt da ja auch die “abgespeckte” Version, das Stelzenhaus. Mit Rutsche, ohne Rutsche, bunt oder klassisch. Und auch preislich ist von “es geht so” über “Mittelklasse” bis zum “Luxusheim” alles dabei, mit Tür und Fenster.

In ein Baumhaus von edingershops hab ich mich dann auch ein bisschen verliebt, das ist klein, fein und gar nicht so teuer. Für 440 Euro könnte man also mit dem Model “Dreikäsehoch Karibu” die Kinder im Hof glücklich machen. Neue Spiele erfinden, von oben nach unten brüllen, hochklettern oder einfach nur mal rutschen. Emma finde ich auch noch ganz cool, aber das ist preislich weit ausserhalb meiner Möglichkeiten. Zudem ist es eher für Kinder mit kürzeren Beinen gedacht. Die im Hof sind ja doch größtenteils schon fast Schulkinder und älter.

Also werde ich jetzt noch eine Weile hin und her überlegen ob sich die Investition (allein? gemeinsam mit den Mitbewohnern? Nach Absprache mit der Hausverwaltung…) in ein Baumhaus lohnt, das dann erst mal in einem Hof eines Mietshauses steht. Und was passiert damit, wenn ich mal umziehe? Bleibt es da? Kann ich es mitnehmen? Oder hole ich mir dann noch einen Schrebergarten zwischen S-Bahngleisen und Gemüsezüchtern und stelle es da mitten auf meine Wiese (darf man das überhaupt)?

Wie ist das bei euch? Wenn ihr die Möglichkeit hättet, würdet ihr euren Kindern ein Baum- oder Stelzenhaus ermöglichen? Oder ist euch das zu gefährlich? Habt ihr eins? Oder eine Investition die zu teuer ist?
Würdet ihr es selber bauen? Her mit euren Ideen!
Der kleine Reiseführer
Ich war ja in der letzten Woche artikelmäßig doch eher faul und muss zugeben, dass mir diese Woche ohne schwarz nur recht war, denn: Foto machen, hochladen, einen kurzen Text und fertig. Da steckt nicht viel dahinter möchte man meinen, aber generell frisst Liebe Zeit. Und das in allen Bereichen.
Letzte Woche befand ich mich im Endspurt eines Projektes, welches ich dann gestern überreichen durfte. Ein Geburtstagsgeschenk zu einem runden Geburtstag. Drin steckt Liebe und Arbeit und ich wollte euch einfach nur kurz zeigen, warum ich in der letzten Woche kaum hier war. Für mich war das ganz spannend, weil ich die neue Welt des Scrapbookings entdeckt habe. Hab ich ja noch nie gemacht und prinzipiell ist da auch noch Luft nach oben. Aber ich freu mich trotzdem, dass das Ding auch nur im Ansatz so geworden ist, wie ich mir das vorgestellt habe.
Tadaaa: Mein Mini-Wienführer

Vor Jahren habe ich so was ähnliches schon einmal gemacht. Allerdings ganz ohne Bastelarbeit. Das war ein Stadtführer für einen Freund von mir, der von Lissabon zurück nach München gegangen ist. Um den Einstieg vom Warmen ins Kalte etwas einfacher zu machen, hab ich damals allerlei Portugiesisches in München gesucht. Und gefunden.

Definitiv, für das Gebastel war in den letzten Wochen Modulor meine zweite Heimat.
Und das Internet musste natürlich herhalten. Auch wenn er es gar nicht weiß, der Mo im Hemd hat mich unglaublich gut beraten! Wer Wien besuchen möchte, sollte sich diese Tips nicht entgehen lassen.
Ich hoffe jetzt natürlich, dass die Beschenkten meine Sauklaue entziffern können. Dabei habe ich mir extra Mühe gegeben :)
Und wenn ich gewusst hätte, wie viel Arbeit in so etwas steckt: Ich würde es jederzeit wieder tun. Es gibt tatsächlich wenig Dinge, die so viel Spaß machen, wie von vorn bis hinten ein kleines oder großes Buch zu konstruieren und dann bis zum bitteren Ende umzusetzen. Das Gefühl, wenn man das fertige gute Stück in den Händen hält, ist unbezahlbar. Ähnlich wie bei den Katalogen, die ich damals machen durfte.
Diese Woche wird auch ganz schön knackig, denn neben dem Design einer Geburtskarte (Jippiiieh!) darf ich auch die Einladung zur Einschulung meiner Chefin vorbereiten und natürlich ist da noch ein ganzer Haufen “richtiger” Arbeit, der da auf mich wartet.
Aber ich bin überzeugt davon, dass ich wieder mehr Zeit haben werde für euch!
So! Weitermachen!
Eine Woche ohne schwarz – Tag 6 und 7
So. Ich war faul und nicht zu Hause, daher gibt es Tag 6 und 7 heute in kurz zusammen.
Samstag war fauler Tag, nicht wirklich was gemacht, Jogginghose an, rumgehangen :)

Shirt von Esprit, Jogginghose von keineahnung, Socken von H&M (glaub ich) und ne Kapuzenjacke von Abercrombie (ist aber nicht meine).
Sonntag stand eine Familienfeier an, da hätte ich gern was schwarzes angezogen. Aber ich muss sagen, dass ich im Nachhinein sehr froh bin, weil es für schwarz doch enorm warm gewesen wäre. So hatte ich stattdessen helle Sachen an und musste weniger schwitzen!

Das Oberteil ist eigentlich auch als Kleid zu tragen und von ACLA, das Kleid sieht man hier in ganz (2. und 3. Foto), Chinohose von Esprit und Schuhe von Asics.
So viel dazu! :)
Jetzt darf ich ja wieder anziehen was ich will. Ole!
Eine Woche ohne schwarz – Tag 5
28 Grad! Da würde an sich auch ein Bikini ausreichen. Aber damit kommt man glaube ich beim einkaufen gar nicht so gut an. Abgesehen davon: Da drin ist es ja kalt!
Nichts desto trotz habe ich es geschafft EINE farbige Short aus meinem Schrank zu fischen, auch wenn ich mich derzeit gar nicht so in “Shortstimmung” fühle. Aber ab einer gewissen Temperatur ist mir das dann wurscht!.

Also hatte ich heute wieder Havaianas an, diesmal in einer anderen Farbe, ein Shirt mit farbigen “Fusseln” von H&M und eine Short von Tommy Hilfiger.
40 Jahre in die Windel gemacht
Ich weiß nicht, vielleicht habe ich irgendwo hier schon mal erwähnt, dass ich nach der Geburt der Chefin hormonell ziemlich neben der Spur war (ein Teil ist auch so geblieben). Ich habe schon bei der Pamperswerbung angefangen zu heulen. Es ist nämlich so, die produzieren natürlich Werbespots für Frauen wie mich. Frisches Kind und primär braucht das: Windeln. Und in diesen wunderschönen Spots sieht man dann: süße, lächelnde Babies mit Windeln. Da sind sie dann: Die glücklichen Tränchen bei Mami in den Augen.
Warum, kann ich nicht wirklich sagen, war halt so. Jetzt ist die Chefin sechs und glücklicherweise aus dem Windelalter raus. Pampers ist auch schon alt, die werden nämlich in diesem Jahr 40. Seit also 40 Jahren sorgt Pampers für trockene Babypopos, zufriedene Mütter und (meist) durchschlafende Kinder. Liebe, Schlaf und Spiel, all das wird eigentlich in jedem Spot transportiert und wer das verfolgt kriegt mit, dass die Windeln sich immer ein Stückchen weiter entwickeln. Das kommt wohl mit dem Alter! :)
Das hatte ich bei der kleinen Chefin schon, nachts ne Pampers um den Po, morgens war der dann immer noch trocken, alles was muss, ist in der Windel gelandet.
Und ich gratuliere jetzt Pampers einfach mal zum Geburtstag. Ich finde, ich darf das, ich habe jahrelang Pampers gekauft und davon profitiert. Alles Gute und auf die nächsten 40!
Und ich steh total auf Babyvideos. Lacht mich ruhig aus! Aber die sind soooo putzig!

Ich lebe in Berlin und arbeite dort als Grafiker und Fotograf. Seit fünf Jahren schreibe ich mein Blog butterflyfish.de








