ricolabonbon

75 Jahre Lutschbonbon!

Klar, wir alle kennen den Spruch „Wer chat’s erfundn?“ aus den Kampagnen von Ricola, in denen ein schmächtiger Anzugträger auch den größten Jungs die Hosen auszieht.

Mich begleiten die Kräuterbonbons tatsächlich schon mein ganzes Leben lang, dabei habe ich nicht mal ganz die Hälfte der Firmengeschichte mitgelutscht.
Aber ich liebe den Blick hinter die Kulissen, davon wird es in diesem Jahr hier noch viel mehr geben.
ricola kraeuterbonbon

Ricola kommt aus der Schweiz

Gegründet wurde das Traditionsunternehmen Ricola 1930 und hat seinen Hauptsitz in Laufen, nahe Basel. Der ursprüngliche Firmennahme war übrigens deutlich länger aus Richterich & Co., Laufen wurde später kurz: Ricola. Inzwischen ist aus der kleinen Bonbonfabrik ein riesiges Unternehmen geworden, das 40 verschiedene Sorten Kräuterbonbons (und -tees) weltweit exportiert, einige Auszeichnungen erhalten hat und 400 Mitarbeiter beschäftigt.

Ein Bonbon entsteht

ricola kraeuterbonbon
ricola kraeuterbonbon
In Wallis, Emmental, Puschlav, Jura und der Zentralschweiz werden die Kräuter von mehr als 100 Bauern angebaut, die später mal zu Bonbons werden sollen. Kräuter sind es übrigens ‚nur‘ 13 verschiedene. Übrigens, sechs Kräuterschaugärten können wir als Besucher in der Schweiz besuchen und direkt ein bisschen was über Kräuterkunde mit nach Hause nehmen. Wenn die Kräuter das Zeug zum Bonbon haben, geht es weiter ins Kräuterzentrum zum trocknen, reinigen, schneiden und mischen und lagern.
Ricola Kräuterbonbon Ricola Kräuterbonbon
Anschließend geht’s unterirdisch in die Fabrik, um mit den Inhaltsstoffen der Kräuter das fertige Lutschbonbon zu zaubern, zu den Kräutern werden – ja nach Sorte – noch weitere Zutaten beigemischt, Süßstoff, Zucker oder andere Pflanzenauszüge.
Ricola Kräuterbonbon

Dann geht’s ans Eingemachte, die Masse wird gekocht, abgekühlt und als Strang gegossen und zum Ricola Kräuterbonbon geschnitten. Und danach landen sie in der Tüte, der Box oder der Dose und kommen direkt zu uns nach Hause.
Ricola Kräuterbonbon

Warum Ricola?

Gibt ja genug andere Bonbonfirmen? Sicher! Aber Ricola gehört definitiv zu einer der traditionellsten Bonbonherstellerfirmen weltweit. Gleichzeitig innovationsbereit, sozial engagiert und umweltbewusst. Viele der Mitarbeiter sind schon lange im Unternehmen tätig und sehr zufrieden. Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Gesundheitsmanagement und Mitarbeiterzufriedenheit gehört neben Aus- und Weiterbildung zu den Schwerpunkten des Kräuterbonbonerstellers.

Die gegründete Ricola Foundation setzt sich auch zum Schutz für Bienen ein (denn Hummeln haben keine Lobby) und untersuchen die Gründe für das derzeitige Bienensterben.

Wir tun also nix falsches, wenn wir Ricola Bonbons lutschen und am Ende bleibt mir halt einfach nur noch zu sagen: Grüezi guter Geschmack und Happy Birthday!

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Ricola.
Alle Fotos stammen von Ricola. 

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dani

dani

Dani lebt und arbeitet in Berlin und schreibt seit neun (!) Jahren fleissig an butterflyfish.

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