Es ist noch gar nicht so lange her, da war ich mit einem Haufen anderer netter Mädels (und Mütter) zu Gast im Café Milchbart beim Britax-Römer Mommy Blogger Café. Ein bisschen Netzwerken, zu viel Kuchen essen, ausreichend Kaffee trinken, viel lachen und sogar kurz mal posieren. Das kann ich auch ganz gut ohne Kind. So war das da.

Neben netten Menschen hatte ich das Vergnügen einen Kinderwagen kennenzulernen. Und: Ich hätte mir gewünscht, dass es den schon gegeben hätte, als ich so was noch gebrauchen konnte. Das hier ist jetzt kein bezahlter Beitrag (übrigens genau so wenig wie der über den Kinderwagen von Bugaboo), ich war einfach wirklich hin und weg vom B-Agile von Britax-Römer und habe mir fest vorgenommen, das passt in meine Kinderwagen-Reihe, auch wenn dieser Artikel jetzt vermutlich weniger skeptisch klingt, als der damalige Text über den Bugaboo. Ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht übel.

Beim B-Agile handelt es sich um einen schlichten Buggy (in rot, schwarz oder beige), der sich als sehr wendig erwiesen hat (ausprobiert im Hof auf Wiese, zwischen Steinplatten, zwischen Tischen und neben dem Sandkasten). Er wiegt weniger als das Rad meiner Tochter (nämlich 8 Kilo) und was ich als Mutti absolut grandios finde: Er ist mit nur einer Hand zusammenklappbar (Ein-Hand Faltmechanismus is the word!) und ich steh total auf solche Spielereien.

Zack und klein und dann lässt er sich relativ bequem tragen und fast unsichtbar in Ecken (oder hinter meiner Couch) verstauen. Klar, wer neben dem Kind noch drei Taschen tragen muss, hat schlicht und edel Pech gehabt, aber allein diese Funktion hat dafür gesorgt, dass ich finde: Gute Investition.
Natürlich gibt es noch ein paar andere Gimmicks, wie z.B. die einfach zu verstellende Rückenlehne, aber ich glaube, das gehört bei Kinderwagen heute schon zum guten Ton, genau so wie schwenk- oder feststellbare Räder (die nicht zu klein sind ;)). Ausserdem gefällt mir das Design. Keine bunten Viecher drauf, kein rosa, kein unnützer Quatsch, einfach nur ein Buggy in den ich mich auch gern reingelegt hätte. Aber ich durfte nicht, Gewichtsprobleme.

Hocharbeiten kann man sich von der Babyschale über den Baby-Safe Sleeper bis zum Buggy und kann den B-agile so von der Geburt bis zum Einstieg ins “Du läufst jetzt gefälligst selbst”-Alter verwenden. Sollte ich also noch mal in Versuchung kommen…

Den Preis von 199,99 Euro finde ich für das Gerät auch völlig okay. Kaufen kann man ihn bei Babyone wie oben schon geschrieben in schwarz, rot oder beige, korrekt müsste es natürlich heißen: “Desert Sand.

Und ich hätte gern wieder eure Meinungen: Bin ich zu überschwänglich von einem Nachmittag Buggy im Garten rumschieben oder denkt ihr, der käme auch für euch in Frage? Welchen Buggy hattet/habt ihr und welchen würdet ihr empfehlen. Schlechte Erfahrungen gemacht? Alles will ich wissen, damit ich weiß, welchen Wagen ich womöglich als nächstes näher vorstellen kann und natürlich freue ich mich über reges Kommentieren.

About The Author

dani

Dani lebt und arbeitet in Hamburg und Berlin und schreibt seit sieben Jahren fleissig an butterflyfish. Ausserdem fotografiert sie gern, programmiert Webseiten und hat ein Faible für Katzenvideos aller Art.

3 Responses

  1. Dominique

    hi, also ich kann deine meinung zum römer buggy nur unterschreiben! wir haben ihn vor ein paar wochen gekauft und sind vollends zufrieden, man könnte fast sagen, wir haben uns verliebt :)

    er ist das beste, praktischste und schickste buggygefährt, was ich im laden ausprobieren durfte und auch sonst so in der stadt sehe (obwohl es davon kaum welche gibt, was vielleicht am eingeschränkten vertriebsweg liegt).

    eigentlich brauchten wir keinen neuen buggy, aber der alte war dermaßen unpraktisch, dass wir uns ganz schnell nach einem halben jahr trennen konnten. der ist von koelstra und heißt simba (auch einer der guten würd ich sagen), aber mit ein paar mängeln, die aber wohl die meisten buggys haben, die man so sieht.

    also punkt eins, zwei schiebehörner – wieso wird das überhaupt noch so gebaut??? und wieso klärt im laden keiner die eltern auf, dass das totaler mist ist?! lässt sich ganz mies schieben, man braucht IMMER zwei hände zum schieben, sprich, wenns regnet, kann man keinen schirm halten, oder mal telefonieren oder im sommer ein eis essen und schieben, kannste alles vergessen. dieser buggy von römer hat einen einhandgriff und lässt sich ganz leicht schieben.

    dann punkt zwei: die meisten buggys haben viel zu kleine räder, sowohl vorne als auch hinten. problematisch bei grobem kopfsteinpflaster, schnee oder im wald. der römer buggy hat tolle große räder, vorn und hinten.

    punkt drei: nicht alle vorderräder lassen sich feststellen, da würde ich immer nachfragen.

    punkt vier: die liegemöglichkeit. ist auch kein standard-feature, selbst die teuren haben diese funktion teilweise nicht (siehe quinny zapp). eine tolle zusatz-funktion beim b-agile: die hochklappbare fußstütze, somit liegen die kinderfüßchen auch oben und baumeln nicht unten herum.

    punkt fünf: das packmaß. unser alter buggy war selbst zusammengeklappt noch total sperrig. der b-agile klappt sich tatsächlich ruckzuck mit einer hand zusammen und hat sogar noch hinterm vordersitz im auto platz.

    punkt sechs: die materialien! habe mich lange über die roten kniekehlen unseres sohnes im sommer gewundert. klar, mit kurzer hose rieben die beinchen immer an der sitzkante. die ist zwar mit stoff ummantelt, aber das material – naja! scheint er nicht vertragen zu haben, beim neuen buggy kam das nicht mehr vor. obwohl man dazu sagen muss, dass sich die stoffe nach farben unterscheiden. rot und schwarz würde ich als weich und angenehm bezeichnen, bei beige ist das wieder so ein gröberes material, was ich bei empfindlicher haut nicht kaufen würde.

    punkt sieben: das verdeck! viele neue buggys bieten nun ein verlängertes sonnenverdeck an (so auch der koelstra simba) – ABER: das ist NIE ausreichend gewesen! das verdeck vom b-agile ist das einzige, das so weit runter geht, dass das kind WIRKLICH im schatten sitzen kann. klar, sieht es dann zwar nicht mehr soviel, aber da hat britax eben auch mitgedacht. wenn man das verdeck runterlässt, erscheint oben ein teil des verdecks aus feinem netz, sprich, euer kind kann dann einfach oben herausgucken. (lässt sich schwer beschreiben).
    generell ist die belüftung im buggy super gelöst, ob von oben oder von hinten, überall kann bei bedarf ein lüftchen durchhuschen.

    punkt acht: die möglichkeit, die römer babyschale zu befestigen: ein traum für uns, da wir das beim ersten kind nicht hatten.

    ich merk grad, dass ich noch viel mehr dazu schreiben könnte, aber ich lass euch nun erstmal zu wort kommen. vielleicht seid ihr ja auch schon eingeschlafen ;)

    abschließend kann ich nur sagen, dass das der beste buggy seit langem ist, mit den meisten durchdachten funktionen und schön ist er auch noch. wir freun uns sehr, dass wir nicht nochmal auf ein anderes modell beraten worden sind.
    schade ist eben nur, dass man ihn nur bei babyone kaufen kann, ich finde, er hat mehr aufmerksamkeit verdient.

    grüße,

    dominique

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  2. Verena

    Hallo,
    ich war am Anfang auch 100%ig überzeugt von meinem neuen Buggy. Vorher hatten wir einen Chicco, der mich nicht so überzeugt hatte. Im Nachhinein wäre eine Kombi aus beiden das Beste
    Positiv am b’Agile und siehe die vorherigen Kommentare:
    - Griffstange statt Einzelgriffe
    - Römer Baby Safe mit Adapter zu montieren
    - leicht
    - schnell zusammenklappbar
    - tolles Dach -macht im Sommer richtig Schatten
    - gute Federung
    - gute Räder
    Negativ am b’Agile:
    - die Griffstange hat einen Überzug der sehr leicht kaputt geht und dann nicht getauscht werden kann
    - die Sitzfläche ist bei einem Transport im Auto oder Flugzeug IMMER außen und wird deshalb schnell schmutzig
    - meinen b’Agile (ich habe ihn ein paar Wochen zu früh gekauft) kann man nicht abziehen und somit bleibt er schmutzig
    - man kann im Winter keinen Fußsack befestigen, dieser rutscht deshalb leicht nach unten
    - der Spielbügel ist sehr weit vom Kind entfernt
    - die Griffstange kann man nicht in der Höhe verstellen -max. Größe der schiebenden Person 1,75 m

    Ein netter Wagen, der auf den zweiten Blick von mir nicht mehr ganz so euphorisch gesehen wird.

    Grüße
    Verena

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