Meine kleine Chefin ist ein Problemkind was Essen angeht. Wenn es ihr nicht schmeckt, gehen drei Gabeln und das war´s. “Nachspeise bitte.” Das ist inzwischen auch schon in der Kita aufgefallen.
Früher, als es Abends noch Brot und Wurst gab, konnte ich mir noch super Tipps geben lassen. Funktioniert hat beispielsweise der hier:

Man schneidet von einem Stück Brot die Rinde weg, die ist der Zaun. Den Teig schneidet man in viele kleine Quadrate und packt sie hinter den Zaun. Das sind die Schafe. Ein Quadrat steht ausserhalb des Zauns, bekommt noch zwei Rindenohren und ist der Wolf. Und jetzt müssen die Schafe schnell vor dem Wolf gerettet werden (also gegessen), nie vorher habe ich mein Kind ein Brot am Stück so schnell vernichten sehen.

Heute sind die Ansprüche etwas gestiegen und wenn es nach ihr ginge, es gäbe jeden Abend Bratkartoffeln mit Spiegelei oder Spiegelei mit Bratkartoffeln oder Pfannkuchen. Gestern hat sie Cannelloni entdeckt, die gehen auch. Restlos verputzt.

Eine andere Möglichkeit Essen als Event zu gestalten ist vielleicht dieser Teller aus Keramik mit Damengesicht (oder Herrengesicht):

Hiermit lässt sich Essen hübsch um eine Glatze dekorieren in der Hoffnung, dass das Kind nun mehr isst als vorher.
Ob das funktioniert, keine Ahnung. Bei Ana denke ich, dass würde wohl nicht mehr funktionieren, dazu erkennt sie zu sehr den Kram, den sie nicht mag: z.B. Salat. Und wo platziere ich hier ein Spiegelei? Piratenklappe über dem Auge?

Dennoch, vielleicht eine lustige Idee und ansonsten ist es eben ein netter Teller. Gibt es für 11,95 zum Beispiel hier zu kaufen. Mahlzeit!

About The Author

Dani lebt und arbeitet in Hamburg und Berlin und schreibt seit sieben Jahren fleissig an butterflyfish. Ausserdem fotografiert sie gern, programmiert Webseiten und hat ein Faible für Katzenvideos aller Art.

One Response

  1. Sophie alias BerlinFreckles

    Echt witzige Teller. Und wenn einem mal als Mama die Ideen ausgehen, wie man das Essen darauf drapieren soll, dann kann man ja einfach mal die Zwerge ran lassen.

    Übrigens für das Spiegelei: Möglichst so in die Pfanne hauen, dass das Eigelb in der Mitte sitzt. Mit eben diesem Eigelb schön über der Nase des Tellergesichts platzieren. Geschickt ein bisschen herausschneiden, so dass die Augen durchgucken. Voila, fertig ist die Spiegeleimaske! ;-)

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