Ein leider nicht so schönes Thema, aber eines, dass mich immer wieder auf die Palme bringt.
Die Frau hat keinen Bock auf den Ex, also wird auch dem Kind der Umgang verweigert.
Und natürlich rede ich hier nicht von den Kerlen, die ihre Kinder entweder sowieso nicht sehen wollen, Terminidioten oder denen, die ihre Frauen schlugen und was auch an anderen Auswüchsen noch existiert. Und ja, natürlich sind Trennungen kein Spaß, aber sie finden zwischen Frau und Mann statt, das Kind sollte damit nichts zu tun haben!
Denn es gibt genug Väter, die ihre Kinder gerne sehen würden, auch nach einer Trennung von der Frau, mit der sie dieses Kind gezeugt haben. Ich habe in meinem Umfeld einige Männer kennengelernt, die sehr darunter leiden, ihre Kinder nicht oder zu selten zu Gesicht zu kriegen, weil das Ex-Paar es nicht auf die Reihe kriegt, die Streitereien so auszutragen, dass das Kind nicht drunter zu leiden hat. Ich halte es für absolut egoistisch und verantwortungslos, dem Kind ein Elternteil vorzuenthalten, nur weil man grade einen Rosenkrieg vom Zaun bricht!
Soviel zu meiner Meinung…
Douglas Wolfsperger hat einen Film darüber gedreht, in dem er vier Väter vorstellt, die nach einer Trennung vom Partner auch die Kinder verloren haben. Auch eine Mutter kommt zu Wort, die begründet, warum sie den Umgang mit dem Vater unterbindet.
Ab 11. Juni wird “Der entsorgte Vater” im Kino zu sehen sein. Eine Preview gibt es übrigens in Berlin, samt Regisseur und Team, nämlich am 6.6. ab 20 Uhr in den Hackeschen Höfen. Weitere Termine hier.





June 28th, 2009 um 20:48(#)
Hallo,
ich finde es gut, dass dieses “Problem” besprochen wird und sich sogar jemand die Zeit nimmt einen Film darüber zu drehen. Das “Intro” habe ich schon gesehen. Die Väter, die dort vorgestellt werden sind unheimlich symphatisch. Insgesamt fällt mir aber auf, dass in der Berichterstattung sowohl im Print als auch im TV “normale” Familien irgendwie zu kurz kommen. Manchmal habe ich das Gefühl verheiratete Ehepartner mit Kind gibt es nicht mehr.
Wie seht ihr das?